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Südbaden & Schwarzwald

Nach sexuellen Übergriffen in Bad Krozingen: Frauen sollen sich sicherer fühlen können

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Security patroulliert verstärkt am Bahnhof und im Kurpark

Nach den sexuellen Übergriffen von Schwarzafrikanern im Kurpark Bad Krozingen, haben viele Frauen vor allem abends Angst. Deswegen haben die Stadt und die Kur und Bäder GmbH jetzt ein Sicherheitskonzept ausgearbeitet.

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Um die Sicherheit zu erhöhen und das subjektive Sicherheitsempfinden deutlich zu stärken, ist zukünftig ein von der Stadt Bad Krozingen beauftragter Sicherheitsdienst schwerpunktmäßig am Bahnhof, an den Parkplätzen sowie in der Straße „Am Neumagen“ unterwegs. Auch der private Sicherheitsdienst der Kur und Bäder GmbH, der in den letzten Jahren immer tageweise vor allem nachts im Einsatz war, wird schon in den frühen Abendstunden und für die nächsten Wochen täglich im gesamten Kurpark patrouillieren. Schwerpunkte werden die Radbrücke, die Ein- und Ausgänge Kurhaus, der Weg zum Bahnhof und die Wege Richtung Kurgebiet sein. Gleichzeitig soll Präsenz gezeigt werden, um Vandalismus, Vermüllung, Partys mit übermäßigem Alkoholgenuss rechtzeitig zu vermeiden. Das überarbeitete Sicherheitskonzept wird laufend angepasst.

Hintergrund des neuen Sicherheitskonzeptes sind die vermehrten Übergriffe auf Frauen im Kurpark. Die Polizei konnte bereits einen Ermittlungserfolg vorweisen. Ein Tatverdächtiger konnte aufgrund intensiver Ermittlungen identifiziert werden. Durch die Schließung der Flüchtlingsunterkunft im Geranienweg im Juni 2018 erhoffen sich die Verantwortlichen zudem eine deutliche Beruhigung der Lage. Seminare für Flüchtlinge, in denen auf die kulturellen Unterschiede zwischen Westeuropa und Afrika aufmerksam gemacht werden, werden ebenfalls intensiviert. Auch werden die städtischen Integrationsmanager unter anderem die Sozialbetreuung und -begleitung von geflüchteten Personen in der Anschlussunterbringung übernehmen, bei der Arbeitsmarkt- und Vereinsintegration unterstützend tätig sein sowie bei spezifischen Problemlagen der Geflüchteten als Vermittler zu den Fachstellen dienen. Des Weiteren werden die Integrationsmanager eng mit pro familia – vor allem bei den Themen Gewalt, Sexualität, Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Freizügigkeit, Traumata, Kindererziehung und Stigmatisierungserfahrungen – zusammenarbeiten.

„Trotz den Vorkommnissen im Dezember und Anfang Februar sind die Bereiche am Bahnhof und im Kurpark als sicher einzustufen und stellen auch keine besonders gefährlichen Brennpunkte dar“, so Geschäftsführer der Kur und Bäder GmbH, Rolf Rubsamen. Mit der erkennbaren Präsenz der Sicherheitsfirma soll nun das subjektive Emfpinden gestärkt und ein Sicherheitsgefühl vermittelt werden. „Durch die präventiven Maßnahmen hoffen wir, dass wir zukünftige Übergriffe vermeiden können“, so Bürgermeister Volker Kieber.

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