Der Gesamtumsatz des sank damit im Vergleich zum Vorjahr (2018/2019: 96,1 Millionen Euro) um 6,9 Millionen Euro. Dennoch weist der südbadische Bundesliga-Club einen einen Überschuss in Höhe von 95.418 Euro aus.
Auch wenn der Verein ursprünglich einen deutlich höheren Jahresüberschuss geplant hatte, zeigte sich SC-Vorstand Oliver Leki zufrieden: „Mit einer Vielzahl von
Maßnahmen und gemeinsamen Anstrengungen konnten wir ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielen und den Verein bisher stabil durch diese schwierige Zeit führen.“
Von allen Umsatzpositionen war der Bereich Ticketing prozentual am stärksten von der Corona-Krise betroffen. So reduzierten sich die Erträge in diesem Bereich um rund 24 Prozent. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die letzten fünf Heimspiele der abgelaufenen Saison ohne Stadionzuschauer ausgetragen werden mussten. Dieser negative Effekt konnte jedoch abgemildert werden, weil viele Dauerkarteninhaber und Käufer von Einzeltickets auf eine anteilige Rückerstattung verzichteten.
Zum Stichtag 30. Juni 2020 zählte der Verein 24.422 Mitglieder. Das sind knapp 27 Prozent mehr als im Vorjahr (30. Juni 2019 / 19.254). In der Zwischenzeit überschritt der SportClub auch die nächste große Schwelle und verzeichnete sein 25.000stes Vereinsmitglied.