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Die Vier von hier

Flächenrettungshund Cooper vom DRK Mannheim zeigt was er kann

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Rettungshunde müssen eine mehrjährige Ausbildung

Im Rahmen des Welthundetags am 10. Oktober, hatten wir Besuch von Flächenrettungshund, Cooper, kennengelernt, zusammen mit Einsatzkräften der Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes Mannheim. Diese haben uns im Interview von ihrer Arbeit mit Rettungshunden erzählt und auch gezeigt, was Cooper alles kann.

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Cooper- Flächenrettungshund
Im Rahmen des Welthundetages hatten wir Besuch von Cooper, einem 3 Jahre alten „Langhaarigen Retriever“. Mit ihm kamen sein Rettungshundeführer Gerd Teynor und die Bereitschafts- und Einsatzleiterin der Flächenhundestaffel des DRK Mannheim Katharina Kern. Denn Cooper ist ein angehender Flächensuchhund. Nach seiner Rettungshundeprüfung wird er dann zum Einsatz kommen, wenn die Polizei keine weitere Möglichkeit sieht eine vermisste Person zu finden.

Mantrailer vs. Flächenrettungshund
Im Team der Hunderettungsstaffel des DRK Mannheim gibt es neben Flächensuchhunden, wie Cooper, auch Mantrailer. Diese Hunde werden von ihrem Hundeführer an der Leine durch Städte und bebaute Flächen geführt und durchsuchen diese anhand des Geruchs einer vermissten Person. Flächensuchhunde werden dagegen auf freien Flächen, wie Wäldern, eingesetzt. Dabei sucht der Hund das Gebiet allgemein nach Menschen und nicht nach einem spezifischen Geruch ab. Das wird gerade dann notwendig, wenn keine Stelle bekannt ist, an der der Hund die Fährte aufnehmen könnte. Wenn der Rettungshund einen Menschen aufspürt, schätzt er selbst ein, ob dieser sich in einer Gefahrensituation befindet und gibt gegebenenfalls laut.

 
Die Ausbildung der Rettungshunde
Man kann sich vorstellen wie aufwendig sowohl die Ausbildung als auch das Training solch eines Hundes ist. Die Ausbildung dauert 2-4 Jahre, in denen der Hund sowohl lernt die Kommandos des Rettungshundeführers zu befolgen als auch sich in schwierigem Gelände zu bewegen. Dafür trainieren die Hunde auch am Schwebebalken und an Leitern. Besonders wichtig für die Flächensuchhunde ist auch das Opferbild, welches im Training definiert wird. Dabei wird dem Hund beigebracht auf untypische Positionen der gefundenen Person, wie sitzen, knien oder liegen, zu achten. Nur in diesen Fällen meldet der Hund seinem Hundeführer die Person. In der Rettungshundeprüfung muss der Flächenhund auf einer Fläche von 25000 Quadratmetern innerhalb von 20 Minuten zwei versteckte Personen finden. Zum Vergleich: Eine Polizeihundertschaft benötigt zum Durchkämmen solch eines Gebietes 10-12 Stunden. Das ist Zeit, die gerade wenn eine vermisste Person in akuter Gefahr schwebt, Leben retten kann.

Ehrenamtliche Tätigkeit
Besonders beeindruckend ist diese Leistung vor dem Hintergrund, dass die Rettungshundestaffel des DRK Mannheim ehrenamtlich tätig ist. Die Hunde sind Familienhunde, welche meist nachts mit ihren Rettungshundeführern von der Polizei angefordert werden. Dabei tragen sie oftmals zu einem glücklichen Ausgang in einem Vermisstenfall bei. Die DRK Rettungshundestaffel in Mannheim kann man sowohl mit als auch ohne Hund unterstützen. Kontakt kann man unter [email protected] aufnehmen.

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