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Die Vier von hier

Vernachlässigtes Gemüse - Diese Sorten solltest du noch öfter essen!

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Jeder redet aktuell über den Spargel - das Königsgemüse - Dabei gibt es noch viele andere regionale Gemüsesorten, die super lecker sind und völlig zu Unrecht ein Schattendasein fristen. Wir haben für euch einige unter die Lupe genommen:

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Fenchel 
Fenchel kennen die meisten nur im Teebeutel. Dabei ist der Fenchel ein sehr hochwertiges Gemüse und kann super in eine Gemüsepfanne oder zu Hackfleisch dazugegeben werden. Wer den Fenchelgeschmack nicht mag, reibt ihn ganz klein, damit bekommt er einen ganz anderen Geschmack. Der Fenchel ist unser hochwärtigstes Gemüse und ist auf der Werteskala ganz oben", so Margarete Hiss vom Biobauernhof Hiss in Eichstetten. Fenchel eignet sich super für Rahmgemüse oder für eine Gartensuppe. Die Zubereitung ist identisch wie bei Kohlrabi.
Die Fenchelsaison beginnt im Juni und endet im September.

Mangold 
Mangold kann gekocht werden wie Spargel oder Spinat. Da es ihn in verschiedenen Farben gibt, kann man das Gemüse sehr gut auf dem Teller als Dekoration anrichten. Die Stiele können genauso wie Spargel gekocht werden und schmecken auch ähnlich und sind sogar verwandt mit der Zuckerrübe und der Roten Rübe. Auf den Märkten wird Mangold zu günstigen Preisen angeboten. Besonders verlockend sind die verschieden farbigen Stengel und Blattadern. Die Farben reichen von neutral weiß, gelb, grün bis rosa, knallrot und lila.
Die Mangoldsaison beginnt im Juni und endet im September.

Spinat
Spinat steckt voller gesunder Inhaltsstoffe, macht stark und wach. Aber: Dass er außerordentlich viel Eisen enthält, ist ein Mythos. Unser Spinat wird außerdem auch gerne als Ersatz für Rucola gegessen, da sein Geschmack neutraler ist. Im Vergleich zum tief gekühlten Rahmspinat ist der frische Blattspinat sehr kalorienarm – und voller wertvoller Nährstoffe! Auch roh kann man ihn genießen. Die Spinatblätter ersetzen daher die normalen Salatblätter in der Schüssel. Auch für Smoothies ist das Gemüse sehr beliebt, da man es mit vielen anderen Geschmacksrichtungen wie Äpfeln, Ananas, Bananen, Grapefruits oder Orangen mischen kann. Es gibt also viele gute Gründe für den gesunden Spinat auf unserem täglichen Speiseplan.
Die Spinatsaison beginnt im April und endet im September.

Radieschen
Ein sehr praktischer Effekt neben dem tollen Geschmack: Mit Radieschen ist es leichter abzunehmen! Sie helfen aber nicht nur bei der Gewichtsreduktion: Die darin vorkommenden Senf-Öle wirken stark antibakteriell. Das schützt vor allem in den Sommermonaten vor Infektionen. Auch für den Anbau eigenen sich Radieschen besonders bei Anfänger, denn genau davon ist auch der Geschmack abhängig. Aus dem Freiland sind sie meist kleiner und schärfer. 
Die Radieschensaison beginnt im April und endet im November.

Rettich
Genau wie die Radieschen, ist auch der Rettich gut versorgt an Senf-Ölen, welche ihm seine angenehme Schärfe verleihen. Doch Rettich ist nicht gleich Rettich: Die deutschen Arten werden aufgeteilt in den weißen, rosafarbenen, roten, braunen, schwarzen und violetten Rettich. Das Gemüse wird fast immer roh gegessen. Ideal ist er als frischer Salat oder als Beilage zu gebratenem Fisch. Anrichten kann man den Rettich auch unter Quark, der dann als Brotaufstrich oder als Beilage zu Pellkartoffeln gegessen werden kann.
Die Rettichsaison beginnt im Juli und endet im Oktober.

Pastinake
Das Gemüse bringt etwas leckeres mit sich: Ein angenehm süßlicher und würziger Geschmack. Die Zubereitung von einer Pastinake ist kinderleicht: Ob roh, gebraten, gekocht, als Suppe oder auch als Chips, alles ist möglich! Für Einsteiger eignet sich besonders die Suppe als Einstieg: Die Kombination aus Möhre und Pastinake sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch blitzschnell gemacht. Darüber hinaus eignet sich das Gemüse auch sehr für den Garteneintopf und enthält viele Kohlenhydrate und ist somit der ideale Sattmacher. Außerdem enthält die Pastinake ätherische Öle und hat eine antibakterielle Wirkung.
Die Pastinakensaison beginnt im August und endet im November.

Rote Beete
Die Rote Beete hat sehr viele und gute Vitamine in sich. Außerdem ist das Gemüse sehr praktisch: Es senkt einen hohen Blutdruck und steigert auch nachgewiesenermaßen die Leitungsfähigkeit. Doch nicht nur hier ist sie ein echter Haushaltshelfer. Selbst bei Diabetes, Alzheimer und Gelenkbeschwerden lässt sie uns nicht im Stich und hilft uns, wo sie nur kann. Schade eigentlich, dass das Gemüse nicht weiter verbreitet ist!  "Wenn man die richtige Sorte hat, sind die so süß, dass wir sie einfach wie eine Karotte essen können", so Matthias Hiss vom Biobauernhof Hiss in Eichstetten.
Rote Beete Saison beginnt im September und endet im November.

Und hier haben wir für euch noch ein tolles Rote Bete Rezept von Margarete Hiss

Hiermit möchte ich euch ein sehr leckeres Rezept übermitteln. Es ist gesund und günstig und macht richtig Spaß!

- Rote Beete schälen und in schöne schlanke Streifen schneiden.
- Öl und Zwiebeln in eine Pfanne oder Topf geben, Rote Beete dazu.
- Salz, 1 Lorbeerblatt, etwas Zucker oder Honig dazu geben.
- Ablöschen mit etwas Essig oder wein, irgendein Saft, Apfel, Traube, was gerade zu Hause ist und etwas Wasser...
- Alles kochen lassen und garen. Gut abschmecken, wie Rotkraut, dazu reicht man Kartoffelbrei oder Reis und einen Salatteller.

Falls was übrig bleibt, kann man daraus einen köstlichen Salat herstellen. Nussig im Geschmack und edel! Einmalig mit Sesam. Die Phantasie kennt auch hier keine Grenzen. Einmalig passend reicht man dazu überbackene Käsebrote.

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