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TSG 1899 Hoffenheim

Hoffenheim behält die Karten in der Hand

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Kaderabek erzielt den Ausgleich in letzter Minute

Was für ein Fight! Die TSG Hoffenheim erkämpft nach einem zwei Tore Rückstand in Unterzahl ein 2:2 Unentschieden in Lyon. Damit kann 1899 weiterhin vom Achtelfinale in der Champions League träumen.

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TSG Coach Julian Nagelsmann veränderte seine erste Elf auf zwei Positionen im Vergleich zum 3:3 aus dem Hinspiel. Akpoguma und Szalai nahmen zunächst auf der Bank Platz – Adams und Kramaric rückten dafür in die Startformation.

Die Heimmannschaft aus Lyon überlies der TSG in der Anfangsphase der Partie den Ball und lauerte auf Konter. Und das hatte auch fast geklappt: nach einem Konter versuchte Weltmeister Fekir es listig von der Mittellinie mit einem Lupfer. Baumann war allerdings auf dem Posten und hielt den Lupfer problemlos. Nur wenige Minuten später dann aber die kalte Dusche für Hoffenheim. Mendy traf aus der Distanz mit einem herrlichen Schuss nur den Pfosten, dann bekam Hoffenheim den Ball nicht aus dem Strafraum und Nabil Fekir stocherte die Kugel zum 1:0 in die Maschen.

Hoffenheim reagierte direkt – nach einer Ecke von Kramaric kam Belfodil aus fünf Metern zum Abschluss, Lopes im Tor von Lyon parierte allerdings stark. Die Antwort von Lyon: Fekir passte auf Mendy, der legte zurück auf Ndombelé und der konnte unbedrängt aus 14 Metern die Kugel zum 2:0 ins Tor schießen. Die TSG Hoffenheim wirkte ratlos. Demirbay versuchte es kurz vor der Pause nochmal mit einem Fernschuss, scheiterte aber am gut-reagierenden Lopes.

Schlechter Start in Hälfte zwei

Die schlechten Nachrichten gingen für Hoffenheim im Regen von Lyon weiter. Kasim Adams sah in der 51. Minute die gelb-rote Karte nach wiederholtem Foulspiel. War es das? Auf keinen Fall! Denn plötzlich – komplett aus dem Nichts - keimte wieder Hoffnung auf. Andrej Kramaric fasste sich ein Herz und zog aus 18 Metern flach ab. Die Kugel schlug direkt neben dem Pfosten ein.

Nagelsmann reagierte auch und brachte Szalai für Belfodil. Hoffenheim war plötzlich wieder drin im Spiel und machte ordentlich Druck. Es dauerte dann bis zur 90. Minute bis Hoffenheim erlöst wurde. Unglaublich! Kramaric brachte einen Freistoß in den Strafraum und Kaderabek stand völlig frei. Der Tscheche markierte den so wichtigen Ausgleich in letzter Minute und lässt somit die Hoffenheimer Hoffnung auf ein Weiterkommen ins Achtelfinale der Champions League leben. Dadurch kann die TSG wieder auf das Achtelfinale hoffen und das nachdem es für die Elf von Julian Nagelsmann gar nicht gut aussah. Trotz 2:0 Rückstand und Unterzahl kämpfte sich 1899 zurück und bewies eine super Moral. In knapp drei Wochen geht’s dann zu Hause gegen Donezk aber erstmal steht am Samstag wieder die Bundesliga an. Da trifft Hoffenheim dann auf den FC Augsburg.
 
Olympique Lyon
Lopes – Denayer, Marcelo, Morel – Rafael da Silva, Tousart, Mendy – Ndombelé (88. Cheikh), Aouar – Fekir (74. Dembélé) – Depay (87. Traoré)

TSG Hoffenheim
Baumann – Bicakcic, Vogt, Adams – Schulz, Grillitsch (57. Nelson), Kaderabek – Kramaric, Demirbay (79. Nordtveit) – Joelinton, Belfodil (67. Szalai)

Tore: 1 :0 Fekir (20.), 2 :0 Ndombelé (28.), 2 :1 Kramaric (65.), 2:2 Kaderabek (90.)
 

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