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TSG 1899 Hoffenheim

Heftige Niederlage für Hoffenheim

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Hoffenheim unterliegt trotz Überzahl

Einer der drei zuletzt verletzten Stürmer wurde noch fit und somit stürmte Ihlas Bebou zusammen mit Jürgen Locadia von Beginn an, Kramaric nahm auf der Bank Platz und Adamyan war nicht im Kader.

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Die TSG Hoffenheim begann engagiert und hätte schon sehr früh in Führung gehen können. Locadia tauchte nach zwei Minuten komplett frei vor dem Mainzer Torhüter Zentner auf – der behielt aber die Nerven und parierte. Ein flottes Spiel zu Beginn, denn auch die 05er spielten mutig nach vorne.
Und Hoffenheim machte weiter Druck nach vorne. Eine Flanke von Kaderabek konnte Zentner noch parieren, Grillitsch kam an den Ball und lies seine Gegner aussteigen, legte quer auf Rudy und der zog ab. Kunde konnte aber auf der Linie klären.

Überraschende Mainzer Führung

Danach flachte das Spiel am Sonntagabend ab, Mainz zog sich zurück und lauerte auf Konter. Die Hoffenheimer fanden nur ganz selten die Möglichkeit durch zu kommen. Und wie aus dem Nichts kommen dann die Mainzer zur Führung. Durch eine Überzahlsituation, die die Mainzer wahrlich schlecht ausspielten, kam Öztunali an den Ball. Der drängelte sich an Skov vorbei und schoss ins lange Eck. Die völlig unerwartete Gästeführung. Vor der Pause noch ein Aufreger: Baku grätschte Rudy völlig übermotiviert um, nach Videobeweis gab es dann die rote Karte.

Schreuder bringt Kramaric

Nach dem Pausentee wurde dann Andrej Kramaric für den glücklosen Akpoguma eingewechselt, der überraschend in der Sturmreihe anfing. Doch die Lage wurde nicht besser: nach einer Flanke von St. Juste flog die Kugel an Freund und Feind vorbei – Kaderabek wollte noch ausweichen, bugsierte den Ball aber unglücklich mit dem Gesicht ins eigene Tor.
Und was war mit der TSG Hoffenheim los? Kunde wurde von Boetius auf die Reise geschickt. Der war dann völlig frei vor Oliver Baumann und behielt die Nerven. 3:0 für die abstiegsbedrohten Mainzer.

Blauer Hoffnungsschimmer

Doch die TSG gab sich nicht auf und kämpfte. In der Schlussviertelstunde erspielten sich die Kraichgauer Chance um Chance, doch die Kugel wollte nicht ins Tor. Einzig Andrej Kramaric traf in der 83. Minute zum Anschluss, aber das kam zu spät. Zentner parierte teilweise überragend. Kunde und Boetius schraubten nach Kontern das Eregbnis dann noch in die Höhe und am Ende hieß es 1:5 für Mainz. So viele Gegentore hatte Hoffenheim zu Hause noch nie kassiert.

Damit verpasst die TSG Hoffenheim den Sprung auf Platz 4 und auch einen neuen Rekord mit sechs Bundesligasiegen in Folge. Stattdessen siegt Achim Beierlorzer in seinem ersten Spiel als Trainer der 05er. Kommenden Samstag geht es dann für Hoffenheim wieder zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf.
 
TSG Hoffenheim
Baumann – Posch (77. Stafylidis), Vogt, Hübner (55. Baumgartner) – Kaderabek, Rudy, Grillitsch, Skov – Bebou, Locadia, Akpoguma (46. Kramaric)

FSV Mainz 05
Zentner – Ribeiro, Niakhaté, St. Juste (90. Hack) – Aaron, Baku, Kunde, Öztunali – Boetius – Quaison (87. Latza), Onisiwo (74. Awoniyi)

Tore: 0:1 Öztunali (33.), 0:2 Kaderabek (52.,Et.), 0:3 Kunde (62.), 1:3 Kramaric (83.), 1:4 Boetius (90.), 1:5 Kunde (90.)
 

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