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TSG 1899 Hoffenheim

Bebou macht den Unterschied

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TSG siegt souverän über Bremen

TSG Coach Sebastian Hoeneß musste beim 4:0 Sieg über Werder Bremen auf insgesamt elf Spieler verzichten. Überraschenderweise stand aber Kramaric im Aufgebot, nahm aber erstmal auf der Bank Platz.

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Die Gäste aus Bremen präsentierten sich wie erwartet stabil. Die Defensive stand kompakt und so passierte in der Anfangsphase auch nicht viel. Die Hoffenheimer Verteidigung lief mit dem letzten Aufgebot auf und wurden durch Grillitsch unterstützt, der sich immer wieder in die Kette zurückfallen ließ. Die erste Torchance hatte Baumgartner, der aus elf Metern frei zum Schuss kam, aber den Ball nicht richtig traf. So kullerte der Ball auf Pavlenka im Gästetor zu, der damit keine Schwierigkeiten hatte.

Geistesblitz Samassekou
Lange passierte nichts vor den Toren, bis zum Geistesblitz von Samassekou in der 26. Minute. Der spielte einen steilen Pass auf den schnellen Bebou – er stand nicht im Abseits – und der blieb endlich mal ruhig und schob die Kugel eiskalt ins Tor. Nach dem Tor veränderte sich nicht viel am Spiel. Weiterhin eine ausgeglichene Partie, doch die Chancen hatte Hoffenheim. Baumgartner wuselte sich kurz vor der Halbzeit durch die Bremer Verteidigung und wurde zu Fall gebracht. Während des Fallens spitzelte er aber den Ball aufs Tor und der fand dann seinen Weg ins Tor. Zur Halbzeit eine verdiente Führung, denn Hoffe war effizient und machte aus drei Chancen zwei Tore.

Bebou mit Tempo
Auch im zweiten Abschnitt bekamen die Bremer den schnellen Bebou nicht in den Griff. Friedl zog schon deutlich früher an, doch konnte nicht mit ihm mithalten – Steilpass Rudy auf Bebou, der bis zur Grundlinie durchlief und dann flankte. In der Mitte stand Dabbur komplett frei und schob den Ball ins Tor.

Rutters Bundesligadebut
Hoffenheim spielte die Uhr clever runter und erspielte sich auch weitere Chancen. Von den Gästen kam wenig und so musste Hoffenheim auch nicht mehr den ganz großen Aufwand betreiben. Schön zu sehen: neben Kramaric, feierte auch Sessegnon sein Comeback nach Verletzung und Rutter gab sein Bundesligadebut für die TSG. Und was für eins! In der Schlussminute konnte Rutter völlig frei von der Strafraumkante abziehen und traf ins Glück. Was für ein tolles Debut für den Franzosen.
 
Eine tolle Reaktion der Hoffenheimer nach dem enttäuschenden Remis in der Europa League. Durch den Erfolg klettert die TSG wieder auf Rang elf und schafft Platz zu den Abstiegsrängen. Am Donnerstag wird das das Rückspiel in der Europa League gespielt, bereits um 18:55 Uhr ist Anstoß gegen Molde FK.

TSG Hoffenheim
Baumann – Kaderabek (81. Adamyan), Richards, Adams, John – Rudy (81. Bogarde), Grillitsch, Samasekou – Baumgartner (87. Rutter), Dabbur (60. Kramaric), Bebou (87. Sessegnon)
 
SV Werder Bremen
Pavlenka – Gebre Selassie, Toprak, Veljkovic (46. Schmid), Friedl, Agu – Eggestein, Möhwald (56. Osako) – Bittencourt (56. Füllkrug), Sargent (82. Dinkci), Rashica (69. Mbom)
 
Tore: 1:0 Bebou (26.), 2:0 Baumgartner (44.), 3:0 Dabbur (49.), 4:0 Rutter (90.)
 

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