TSG 1899 Hoffenheim

Kramarics Jubiläumstreffer reicht nicht

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Hübner mit Startelf-Comeback

Trotz dem 100. Pflichtspieltor für Hoffenheim von Andrej Kramaric unterliegen die Kraichgauer dem BvB mit 2:3.

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Das Spiel begann genau so flott, wie man es vermutet hatte. Dortmund zog das Tempo an, kombinierte sich mit wenigen Kontakten durch die Hoffenheimer Hälfte und so war Malen durch, spielte quer auf Haaland und der Norweger drückte den Ball über die Linie. Die schlechten Nachrichten gingen weiter für Hoffenheim, Baumgartner signalisierte, dass es für ihn nicht weitergeht. Er musste wieder mit einer Kopfverletzung runter, Rutter kam nach 9 Minuten.

Und Rutter hatte nur wenige Sekunden die Möglichkeit auszugleichen. Nach einer Ecke von Geiger stieg der Franzose am höchsten, platzierte den Kopfball ordentlich. Doch der Ex-Hoffenheimer Kobel parierte sehenswert. Hoffenheim wurde stärker, kam besser ins Spiel und auch zur zweiten Möglichkeit. Richards köpfte nach einer Flanke von Kramaric aber nur an die Latte.

Kramaric zur 100
Der Ausgleich war überfällig, Hoffenheim konnte aber den Ball nicht unterbringen. Rutter war nach einem Konter durch, spielte quer, doch Dortmunds Innenverteidiger Akanji grätschte im letzten Moment dazwischen und klärte zur Ecke. Doch kurz vor der Halbzeit war es dann soweit. Endlich möchte man sagen, feiert Andrej Kramaric sein hundertstes Pflichtspieltor für die TSG Hoffenheim. Und das bejubelte der Kroate auch ausgiebig mit einem Freudenschrei. Nach Flanke von Bebou nahm Kramaric den Ball volley und legte ihn überlegt ins lange Eck. Der völlig verdiente Ausgleich.
Traditionell kam Hoffenheim stark aus der Kabine, roch tatsächlich an der Führung. Es schien eine Frage der Zeit zu sein, wann sich die TSG für diese Leistung belohnen würde. Bebou flankte unermüdlich von rechts, Rutter war praktisch an jeder Offensivaktion beteiligt. Doch wieder fiel das Tor nicht.

Reus aus dem Nichts, Raum ins eigene Tor
In die stärkste Phase der Hoffenheimer treffen dann die Dortmunder. Wieder ging es schnell, dieses Mal durch die Mitte – beim entscheidenden Pass von Haaland trat Hübner unglücklich neben den Ball und so war Reus frei vor dem Hoffenheimer Tor und vollstreckte eiskalt. Es kam noch dicker: Malen brachte eine scharfe Hereingabe und Raum stolperte den Ball ins eigene Tor.

Doch Hoffenheim kannst du nicht abschreiben. Dabbur machte einen Ball fest, steckte durch auf Rutter und der junge Franzose netzte ein. Nur noch 2:3! Die Schlussoffensive lief und Rudy hatte die ganz dicke Möglichkeit zum Ausgleich. Aus sieben Metern kam er zum Abschluss, doch der Ball rauschte am Tor vorbei. Am Ende reichte es nicht zu mehr, Hoffenheim belohnte sich nicht für einen tollen Auftritt gegen abgezockte Dortmunder. Nächste Woche ist spielfrei, dann geht’s auswärts zu Mainz 05.
 
TSG Hoffenheim
Baumann – Richards, Vogt, Hübner (62. Nordtveit) – Bebou, Stiller, Geiger (62. Rudy), Raum (83. Bruun Larsen) – Baumgartner (9. Rutter), Kramaric, Dabbur
 
Borussia Dortmund
Kobel – Wolf (55. Zagadou), Akanji (83. Pongracic), Hummels, Guerreiro – Bellingham, Dahoud – Reus, Brandt (55. Hazard) – Malen (83. Moukoko), Haaland (63. Witsel)
 
Tore: 0:1 Haaland (6.), 1:1 Kramaric (45.), 1:2 Reus (58.), 1:3 Raum (67., ET), 2:3 Rutter (76.)
 

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