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Baden & Pfalz

Bruchsaler Blindgänger unschädlich gemacht

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Entschärfung ohne Probleme

Entwarnung in Bruchsal: die Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg ist entschärft.

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Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes brauchten nur wenige Minuten, um den 250 Kilo schweren Blindgänger unschädlich zu machen. Bombenentschärfer Mathias Peterle wollte zwar nicht von Routine sprechen, aber: "Es ist eine Sache, die wir des öfteren schon gemacht haben und von daher nichts, was ich nicht schon gesehen hätte."

Offene Bombe

Die Bombe war am Dienstag bei Bauarbeiten im Bereich des Alten Güterbahnhofs gefunden worden - im neuen Wohngebiet "Bahnstadt". Aus Sicherheitsgründen hatten sich die Experten dazu entschieden, sie zeitnah zu entschärfen, denn die Bombe lag offen da. "Wir sind bestrebt, dass wir das dann innerhalb von 24 Stunden erledigen, weil chemische Reaktionen hervorgerufen werden können, die für uns das Entschärfen nicht unbedingt erleichtern", so Peterle.

Großräumige Evakuierung

Also wurde ein Gebiet im Umkreis von 300 Metern evakuiert. Über 1000 Menschen waren davon betroffen. Züge konnten nicht fahren, und der Unterricht in der Albert-Schweitzer-Schule und der Pestalozzi-Schule musste ausfallen. Auch die "Zwergenstube" und die Kindertagesstätte "Mosaik" mussten schließen genau so wie ein Altenheim und ein Dialyse-Zentrum. Um 10:58 gab es dann die erhoffte Entwarnung. Die Bombe war entschärft. Alle konnten in ihre Häuser zurück.

Weitere Bombenfunde möglich

Was blieb, war natürlich die Frage, ob mit weiteren Bombenfunden gerechnet werden muss. Mathias Peterle wollte sich da nicht festlegen: "Man  muss diese Bereiche überprüfen, bevor man ins Erdreich eingreift. Das kann man mit Hilfe von Luftbildern von den Alliierten aus dem Zweiten Weltkrieg machen." Es ist jedenfalls nicht ausgeschlossen, dass weitere Blindgänger gefunden werden. Bruchsal war am 1. März 1945 massiv bombardiert worden, und den Bahnhof hatte es besonders hart getroffen.

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