Baden & Pfalz

Wurde Hündin Lora in Durmersheim vergiftet?

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Schnauzermischling nach Gassi-Gang gestorben

Am vergangenen Wochenende ist Hündin Lora gestorben, nachdem sie beim Spazieren in Durmersheim möglicherweise einen Giftköder gefressen hatte. Besitzer Andreas Megerle und seine Familie sind in tiefster Trauer.

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Beim Gassigehen am Kieswerk konnte die Hündin frei herumlaufen und erkundete munter die Gegend. Weil es so stark regnete, brach Besitzer Andreas Megerle den Spaziergang dann ab. Er pfiff einige Male, bis sein Haustier wieder bei ihm war. Aber auf der Rückfahrt ging es der Hündin dann plötzlich gar nicht gut.
 
Sofort zum Tierarzt
 
„Sie hat gezittert und plötzlich gelben Schaum gespuckt“ erzählt uns Andreas Megerle. Dann fuhren sie sofort zum Tierarzt.  Lora ging es so schlecht, dass sie weder stehen noch sitzen konnte. Der Versuch, sie in eine stabile Seitenlage zu bringen, „gelang auch nicht immer, sodass ein Teil von dem Erbrochenen mit Partikeln in die Lunge geriet“. Dadurch war die Lunge nicht mehr erreichbar, die Tierärzte konnten nichts mehr tun. „Wir haben dann gefragt  ‘wie können wir die Qualen mindern, was können wir tun?‘ Und die Ärztin sagte einschläfern lassen.“
 
Ermittlungen zu ausgelegtem Köder
 
Der Tierarzt bestätigte, dass Hündin Lora an einer Überdosis Gift starb. Außerdem waren in ihrem Erbrochenen kleine türkisfarbene Kügelchen zu sehen. Ob es wirklich ein ausgelegter Giftköder war, ist noch nicht bestätigt, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich. „Eine Hundehalterin hat uns gesagt, dass im Jahr zuvor bereits genau dort Giftköderalarm ausgerufen wurde.“  Andreas Megerle möchte andere Hundehalter darauf aufmerksam machen und vermeiden, dass noch weitere Tiere das gleiche Schicksal erleiden müssen.

Polizei ermittelt

Die Polizei in Offenburg prüft jetzt, ob es sich tatsächlich um einen Giftköder handelt. Wer etwas mitbekommen hat oder Hinweise geben kann, wendet sich bitte an das Polizeipräsidium Offenburg Tel.: 0781 210
 

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