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Baden & Pfalz

Landau: Masernerkrankungen in der Südpfalz steigen

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Gute Impfquote der Schulkinder

Die Zahl der bestätigten Masernfälle steigt im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau. Aktuell sind es insgesamt 14 bestätige Masernfälle in der Südpfalz.

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Wer gegen Masern geimpft ist oder eine natürliche Immunität bei einem vorigen Kontakt mit dem Erreger erworben hat, ist vor dem Virus geschützt. Wenn eine Person an dem Virus erkrankt, müssen mögliche Kontaktpersonen ermittelt werden, um einen weiteren Ausbruch zu verhindern. Dadurch, dass sich das Virus über die Luft verbreiten kann, muss man sich nichtmal berührt haben. Es kann dann jeder betroffen sein, der mit dem Infizierten in einem Raum gewesen ist.
 
Impfungen zur Prävention
 
Eine Impfung ist das Wichtigste um die Erkrankung mit Masern zu verhindern. Ungefähr 94% der Schulkinder der Südpfalz, im Schuljahr 2019/20 sind geimpft. Damit handelt es sich um eine sehr gute Impfquote. Trotzdem ist eine große Bitte des Gesundheitsamts, dass der Impfschutz überprüft wird. So sollen Kinder und Jugendliche zweimal geimpft werden und vor 1970 geborene Erwachsene, die nur einmal oder keinmal eine Impfung erhalten haben, sollten sich auch oder erneut impfen lassen. Diese Impfungen werden von den Krankenkassen übernommen.
 
Äußerung der Masern
 
Die Infizierung mit Maser kann sich in grippeähnlichen Symptomen äußern, die von einer Bindehautentzündung begleitet werden. In wenigen Fällen (0,001%) kann eine Hirnhautentzündung als Folge der Erkrankung auftreten. Diese kann zu Hirnschäden oder sogar zum Tod führen. Davon sind vor allem Säuglinge und Kleinkinder betroffen. Da sich die Erkrankung über mehrere Wochen zieht, kommt es zu einer Verminderung der Immunabwehr. Dadurch kann es zu zusätzlichen Infektionen durch Bakterien oder Viren kommen, die wiederum zu anderen, zusätzlichen Erkrankungen führen können.
 

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