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Baden & Pfalz

Bruchsal: Lkw-Parkhaus "TruckTower" als Stellplatzalternative

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Positive Reaktionen von Fahrer und Hersteller

Viele Lkw-Fahrer sind verzweifelt: sie müssen Ruhezeiten einhalten und finden auf den Rastplätzen und selbst neben der Autobahn keinen Stellplatz. Die Bruchsaler Softwarefirma Abona für Speditionen will das ändern und hat den „TruckTower“ erfunden.

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Der „TruckTower“ ist eine Art Parkhaus in denen Lkw übereinander gestapelt werden. „Es wird daran gedacht, den Lkw von der Straße zu schaffen“, sagt Geschäftsführer Leonid Kuhn. „Aber was passiert mit dem Fahrer der nachts geweckt wird und so keinen Schlaf bekommt?“ Hinter dem TruckTower steckt nicht nur das Parkhaus. Es sollen auch Container-Hotels gebaut werden, in denen der Lkw-Fahrer übernachten kann. „Einen Supermarkt, vielleicht auch Sozialräume für Billard“, erklärt Kuhn.

Parkhaus ist CO2-reduzierend

Das Parkhaus ist außerdem CO2-Reduzierend und umweltschonend.Denn wenn Lkw-Fahrer lange nach einem Parkpkatz suchen, an überfüllten Parkplärtzen oft ab- und auffahren erhöht sich der CO2-Ausstoß. „Angenommen ein Lkw fährt pro Abend fünf Mal von der Autobahn auf einen Parkplatz ab" sagt Geschäftsführer Michael Alber. "Das entspricht ungefähr 10,6 Kilogramm CO2." Lkw-Fahrer können Plätze reservieren Um es den Fahrern einfacher zu machen wird es eine App geben. „Dort können sie sich ihren Stellplatz reservieren“, erklärt Michael Alber. „Sie können aber auch einfach spontan einfahren.“ Je nach Gewicht wird der Lkw ebenerdig, in einer tieferen oder höheren Ebene abgestellt. „Kommen neue Fahrzeuge hinzu, werden die Stellplätze automatisch zugewiesen“, sagt Alber. „Die Lkw werden durch hydraulische Unterstützung energieeffizient und umweltschonend bewegt.“

Positive Reaktionen von Lastwagenfahrern und Hersteller

„Auf der NUFAM haben wir das ganze System vorgestellt“, freut sich Michael Alber. „Hier sind wir auf sehr positive Reaktionen gestoßen, auch von Lkw-Fahrern. Außerdem sind weitere Lkw-Hersteller auf uns zugekommen und wollen sich als Partner an unseren Projekt beteiligen.“ Die Kosten können noch nicht benannt werden. „Wir warten noch auf eine Antwort des Bundesverkehrsministeriums“, sagt Leonid Kuhn.

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