Baden & Pfalz

Wegen Corona: Stadt Kehl verschiebt Bau des Kombi-Bads

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Millionenloch im Haushalt

Viele Menschen in Kehl hatten sich schon auf das neue Kombi-Bad gefreut. Aber daraus wird jetzt erstmal nichts, denn die Stadt mussen den Bau verschieben.

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Wegen der Corona-Krise fehlen im städtischen Haushalt mehrere Millionen Euro. "Eine Investition von rund 27 Millionen Euro in ein neues Kombi-Bad ist vor diesem Hintergrund nicht vorstellbar", erklärt Oberbürgermeister Toni Vetrano.

Pläne liegen auf Eis

Er hatte noch in seiner Neujahrsrede ein Plädoyer für den Bau des Bades gehalten. Damals hatte aber auch noch kaum jemand schon mal was von Corona gehört. Jetzt, rund drei Monate später, liegen die Pläne für das Bad also erstmal auf Eis. "Mir ist klar, dass diese Nachricht den Schwimmverein, die DLRG, die Schulen und alle, die gerne sportlich schwimmen, hart trifft", sagt Vetrano.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Wichtig sei, dass die Realisierung des neuen Kombi-Bades nicht abgesagt, sondern verschoben sei. Wann die Vorbereitungen wieder aufgenommen werden könnten, hänge davon ab, wie sich die aktuelle Lage auf den städtischen Haushalt auswirke und wie lange es dauere, bis sich die finanzielle Situation der Stadt normalisiere. Toni Vetrano hofft: "Vielleicht haben wir Glück und bekommen im Rahmen eines Konjunkturprogramms Fördermittel."

Freibadsaison unsicher

Wegen der Corona-Krise ist im Moment übrigens grundsätzlich fraglich, ob und wann die Freibäder in diesem Jahr öffnen können - nicht nur in Kehl sondern in allen Städten und Gemeinden.

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