Gesamtsumme: 278.379,26
Alexander Knecht-Hoffmann aus Mannheim 20,00 €
Michael Wühler aus Viernheim 40,00 €
Jorge Miguel Canelas aus Bretten 25,00 €
Hannelore Beckmann aus Meckesheim 20,00 €
Antonia Ragg aus Schönwald 50,00 €
Corinna Merz aus Münstertal 50,00 €
Peter Elting aus Schliengen 1.000,00 €
Kerstin Habermehl aus Worms 5,00 €
Hannelore Gordillo aus Eimeldinge 50,00 €
Lena Böhmler aus Bretten 25,00 €
Baden & Pfalz

Birkenfeld: Corona-Krise bei Müller Fleisch weitet sich aus

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Immer mehr Infizierte

Bei Müller Fleisch in Birkenfeld bei Pforzheim sind inzwischen 270 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Firma auf Anfrage mit.

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Betroffen seien vor allem ausländische Werkvertragsbeschäftigte, aber auch eigene Mitarbeiter. Sie seien in Quarantäne. Der Betrieb mit insgesamt 1100 Mitarbeitern laufe "etwas reduziert" weiter, sagte ein Sprecher der Firma. Unternehmen und Gesundheitsamt sehen keine Gefährdung für Verbraucher.

Keine Infektionsgefahr durch Fleisch

"Die am Standort hergestellten Fleischwaren sind uneingeschränkt verkehrsfähig und können unbedenklich verzehrt werden", hieß es vom Unternehmen. Auch das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass bundesweit bisher "keine Infektionen mit Sars-CoV-2 über diesen Übertragungsweg (Fleisch) bekannt sind".

In Gemeinschaftsunterkünften angesteckt

Die Firma erklärt sich die hohe Ansteckungszahl mit der Wohnsituation der Werkvertragsbeschäftigten, die unter anderem aus Rumänien, Ungarn und Polen kommen. Dem Sprecher zufolge leben sie in Wohnhäusern
"relativ nah beieinander, vergleichbar mit Studenten-WGs". Nach Angaben des Landratsamtes wohnten viele der positiv Getesteten in Gemeinschaftsunterkünften. Der Behörde hatte am Gründonnerstag das erste positive Testergebnis eines Werkvertragsbeschäftigten vorgelegen.

Umzug in Ausweichquartiere

Weil Kranke schlecht von gesunden Bewohnern isoliert werden konnten, wurden die positiv Getesteten in Ausweichquartieren untergebracht, darunter ein Reha-Zentrum und ein geschlossenes Hotel. "Die Menschen
werden versorgt, so dass sie vor allem nicht selbst einkaufen müssen. Insofern besteht für die Nachbarschaft auch keinerlei Gefahr, sich anzustecken", so das Gesundheitsamt. Müller Fleisch habe sich grundsätzlich bereiterklärt, sich an den Kosten für die Quarantäne-Einrichtungen zu beteiligen.

Strenge Hygienemaßnahmen

Kritik der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, wonach die Mitarbeiter nicht ausreichend geschützt worden seien, wies der Firmensprecher zurück. Man arbeite unter sehr strengen Hygienemaßnahmen und mit größeren Abständen.
Müller Fleisch ist ein Schlacht- und Zerlegebetrieb und beliefert eigenen Angaben zufolge unter anderem den Handel und Großverbraucher. In dem Betrieb arbeiten 450 eigene Mitarbeiter sowie Beschäftigte von
Dienstleistern.

 

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