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Baden & Pfalz

Karlsruhe: Einigung im Streit um zweite Rheinbrücke

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Jetzt müssen nur noch Gemeinderat und BUND zustimmen

Im Rechtsstreit um die zweite Rheinbrücke bei Karlsruhe haben sich Vertreter der Stadt Karlsruhe, des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und des Landes Baden-Württemberg geeinigt. Die zweite Rhein-Querung soll errichtet werden.

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Vor über zwanzig Jahren ging der Streit um den Bau der zweiten Rheinbrücke los. Nun wurde eine Einigung gefunden.

Nach der Vehandlung des Verwaltungsgerichtshofes in Mannheim, haben die Streitparteien am Donnerstag dem Vorschlag des Gerichts zugestimmt. Durch diese Einigung ist für die neue Brücke zwischen dem rheinland-pfälzischen Wörth und dem baden-württembergischen Karlsruhe unter anderem ein Rad- und Gehweg, eine Machbarkeitsstudie für ein neues ÖPNV-Konzept und ein verbesserter Naturschutz vorgesehen. Zudem haben Stadt und Land das vereinbart, die neue Brücke und die Anbindung an die B36 gemeinsam in Betrieb zu nehmen.
 

Nun muss noch der Karlsruher Gemeinderat und der BUND-Landesvorstand zustimmen. Die Stadt Karlsruhe und der BUND-Landesverband hatten gegen die zweite Rheinbrücke geklagt. Beide wollten den Bau verhindern. Die neue Brücke führe zu keiner Entlastung des Autoverkehrs, der Landschaftsverbrauch sei enorm, zudem seinen Alternativen nicht ausreichend geprüft worden, so die Ansicht der Kläger. Die neue Brücke soll etwa 1,4 Kilometer entfernt von der alten, derzeit völlig überlasteten Rheinbrücke gebaut werden.

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