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Baden & Pfalz

Rheinstetten: Zwei Tote bei Absturz eines Kleinflugzeugs

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Die Unglücksursache noch unklar

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Sonntagabend in einem Waldgebiet bei Rheinstetten wurden beide Insassen getötet. Die Unglücksursache ist derzeit noch unklar. Das Ultra-Leichtflugzeug war gegen 18.10 Uhr vom Flugplatz in Rheinstetten-Forchheim.

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+++ Update +++

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat mittlerweile einen Sachverständigen beauftragt, der in die weiteren Ermittlungen eingebunden wird. Für heute ist eine weitere Begutachtung der Unglücksstelle angedacht. Um die beschlagnahmten Wrackteile aus dem dicht bewaldeten Gebiet bringen zu können, wird voraussichtlich unter Mitwirkung der Forstverwaltung ein Zugang für den Abtransport geschaffen werden müssen. Der Sachschaden am Flugzeug wird derzeit auf 50.000 Euro geschätzt. Bei den beiden Getöteten handelt es sich um Brüder aus dem Ruhrgebiet. Sie waren am Sonntagmorgen vom Heimatflughafen in Iserlohn-Rheinermark gestartet. Nach dem geplanten Aufenthalt in Rheinstetten wollten sie am Abend wieder nach Iserlohn zurückfliegen. Im laufenden Todesermittlungsverfahren haben Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Karlsruhe bislang keine Hinweise auf ein technisches Versagen am Kleinflugzeug.

Aus noch ungeklärter Ursache stürzte es unmittelbar danach in einem nahe gelegenen Waldgebiet ab. Durch den Einsatz eines Rettungshubschraubers konnte die Unglücksstelle gegen 19.05 Uhr zirka 800 Meter südlich von Karlsruhe-Oberreut ausgemacht werden. Diese wurde in der Folge großflächig abgesperrt.

Suche nach Unfallursache

Die beiden Insassen, ein 61-jähriger Pilot und ein 54 Jahre alter Passagier kamen offenbar durch den Absturz ums Leben. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet. Die weiteren Ermittlungen zum Unglück werden von der Kriminalpolizei Karlsruhe übernommen. Dafür wurden auch die Trümmerteile des Flugzeugs beschlagnahmt.

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