Baden & Pfalz

Baden-Baden: Betrugsvorwürfe gegen Grenke AG

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Gibt einen zweiten "Wirecard"-Fall?

Der Insolvenz-Skandal um den Finanzdienstleister Wirecard hat hohe Wellen geschlagen. Und jetzt soll es einen ähnlichen Fall in der Region geben.

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Der Baden-Badener Finanzdienstleiter Grenke soll eklatanten Buchhaltungsbetrug betrieben haben. Es ist die Rede von aufgeblähten Bilanzen, Geldwäsche und zu hoch ausgewiesenen Gewinnen und Kassenbeständen. Der Aktienkurs des Unternehmens ist mittlerweile um 20 Prozent abgesackt.

Ermittlungen der Finanzaufsicht

Die Vorwürfe kommen laut einem Spiegel-Bericht vom britischen Investor Fraser Perring, der auch schon den Fall Wirecard ins Rollen gebracht hatte. Mittlerweile ermittelt die Finanzaufsicht Bafin gegen die Grenke AG. Das Unternehmen selbst weist die Vorwürfe in einer ersten Stellungnahme "aufs Schärfste zurück".

Grenke bislang Vorzeigeunternehmen

Auf jeden Fall kommen die Vorwürfe wie aus heiterem Himmel. Die Grenke AG galt bislang als Vorzeigeunternehmen. Firmengründer Wolfgang Grenke ist Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe und des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages.
 

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