Baden & Pfalz

​Bühlertal/Ruhestein: Trekking-Camps gut besucht

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Weitere Camps in Planung

Mehr aufgestellte Zelte als im Vorjahr – und das trotz eines deutlich späteren Saisonstarts: Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, der Naturpark Südschwarzwald, der Nationalpark Schwarzwald und die beteiligten Gemeinden und Städte haben ein positives Fazit der abgeschlossenen Trekking-Saison im Schwarzwald gezogen.

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Bis Ende Oktober wurden in den neun Trekking-Camps insgesamt 3.514 Zelte aufgeschlagen, davon 2.179 im Nordschwarzwald und 1.335 im Südschwarzwald. Für Lilli Wahli, Trekking-Projektmanagerin beim Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, gibt es für die starke Nachfrage aus dem Ländle zwei Erklärungen: „Zum einen war Urlaub vor der eigenen Haustür im Corona-Sommer für viele Menschen eine gute Alternative zu einer weiten Reise. Und zum anderen ist Trekking Schwarzwald ein Outdoor-Angebot. Hier können Abstandsregeln ohne Probleme eingehalten werden. Das hat vielen Gästen in dieser schwierigen Zeit sicher auch ein gutes Gefühl gegeben.“ Nicht verändert hat sich indessen die Verweildauer in den Camps – im Schnitt erwandern Trekkerinnen und Trekker ein bis zwei Camps und verbringen dort jeweils eine Nacht. Im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord sollen in den kommenden Jahren weitere Plätze das Angebot bereichern. Gespräche mit interessierten Kommunen laufen bereits.

 „Trekking Schwarzwald“

Das Projekt Trekking Schwarzwald wurde 2017 gemeinsam von den Naturparken Schwarzwald Mitte/Nord und Südschwarzwald, dem Nationalpark Schwarzwald und ForstBW initiiert. Ziel ist es, in Abstimmung mit dem Naturschutz und Waldbesitzern ein Netzwerk von Trekking-Camps entlang zentraler Fernwanderwege des Schwarzwaldes zu etablieren. Alle Camps liegen abseits der Ortschaften, sind nur zu Fuß zu erreichen und verfügen über Stellplätze für bis zu drei Zelte, eine Feuerstelle und ein kleines Toilettenhäuschen. Ausrüstung, Verpflegung und Trinkwasser müssen Trekker selbst mitbringen.

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