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Baden & Pfalz

Karlsruhe: Ab Montag rollen wieder mehr Bahnen

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Noch kein Regelbetrieb möglich

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) haben in den vergangenen Tagen deutliche Fortschritte bei der Reinigung der verschmutzten Gleisstrecken im Stadtgebiet und bei der Beseitigung der Schadstellen erzielt. Ab heute kann vor allem die wichtige Ost- West-Achse entlang der Kaiserstraße und Kaiserallee wieder für den Tram- und Stadtbahnverkehr genutzt werden.

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Auch auf den Streckenabschnitten im Bereich der Schillerstraße sowie auf dem Abschnitt vom Mühlburger Tor nach Neureut-Heide können die Bahnen wieder rollen. Deshalb passen die VBK und Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) ihr Betriebskonzept erneut an und erweitern ihr Fahrplanangebot. Dennoch wird es auch in den kommenden Tagen noch auf einigen Streckenabschnitten zu Einschränkungen und Umleitungen kommen, bis alle restlichen Gleisabschnitte gereinigt und wieder für den Bahnverkehr freigegeben worden sind. Das neue Notbetriebskonzept gilt vorerst bis einschließlich Dienstag, 22. Juni.

Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der VBK und AVG:  „Wir haben auch über das Wochenende die intensiven Reinigungsarbeiten fortgesetzt

Ein wesentlicher Fokus bei den Reinigungsarbeiten lag darauf, vor allem den im regulären Bahnbetrieb stark frequentierten Streckenabschnitt zwischen der Tullastraße und Entenfang wieder freizubekommen. Insbesondere in der Weststadt waren die Schienen besonders stark verklebt und die Arbeiten hier sehr aufwendig und zeitintensiv. Die Schienenreinigung wird auf bestimmten Streckenabschnitten auch noch die nächsten Tage weiter andauern, bis auch hier wieder ein sicherer und regulärer Bahnbetrieb möglich ist. So steht beispielsweise mit der Rüppurrer Straße eine wichtige Nord-Süd-Verbindung in der Innenstadt noch nicht für den Bahnverkehr zur Verfügung.

Radreifen verklebt

Deshalb wird in der Innenstadt auch in den kommenden Tagen weiter ein Schienenersatzverkehr mit Bussen als Ringlinie verkehren. Einschränkungen gibt es auch weiterhin aufgrund der derzeit begrenzten Fahrzeugkapazitäten. Bei mehr als 40 Tram- und Stadtbahnen wurden die Radreifen und Drehgestelle ebenfalls durch die bitumenartige Fugenmasse verklebt, so dass sie für den Fahrbetrieb aktuell noch nicht zur Verfügung stehen und nun im Betriebshof der AVG und VBK aufwendig gereinigt werden – unter anderem bestrahlt eine Spezialfirma die betroffenen Stellen mit Trockeneis und löst so die zähen Verklebungen.
 

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