Baden & Pfalz

Karlsruhe: Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper

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Volkswohnung will neue Angebote schaffen

Jede achte Mietwohnung ist in der Fächerstadt Karlsruhe eine Volkswohnung. Mit den niedrigen Mitpreisen kann so die Preissteigerung der Mieten in der Stadt niedrig gehalten werden.

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Die Mietsituation in Karlsruhe bleibt aber trotzdem angespannt. Derzeit stehen fast 10.000 Wohnungssuchende auf der Warteliste. Die Pandemie hat die Volkswohnung gut überstanden, ohne Corona-bedingte Kündigungen und ohne Mieterhöhungen. Doch weitere Herausforderungen warten schon darauf bewältigt zu werden. Denn die Schere zwischen Angebot und Nachfrage für bezahlbaren Wohnraum wächst stetig. Deshalb sieht es die Volkswohnung als ihre wichtigste Aufgabe an weitere Wohn- und Lebensräume zu schaffen, die Platz für viele Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen bieten. So zum Beispiel im Rintheimer Feld, oder auf dem August-Klingler-Areal in Daxlanden. Dort sollen 357 Wohnungen, eine Kita und eine Tagespflege entstehen.
 
Mobilität, Modernisierung und Klimaschutz als große Herausforderungen

Auch die Aspekte Mobilität, Modernisierung und Klimaschutz sind im Bausektor nicht zu vernachlässigen. Denn bis zum Jahr 2040 soll das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden. Eine große Herausforderung, die vor allem durch Dekarbonisierung gemeistert werden soll. Dazu sind aber auch anspruchsvolle Neubaustandards, langfristige Sanierungsstrategien und eine schnelle Abkehr von fossilen Energieträgern unerlässlich. "Wir nähern uns auch dem Themenfeld `klimaneutrales Bauen´. Insbesondere das Bauen mit Holz ist für uns von zentraler Bedeutung. Im Stadtgebiet Karlsruhe haben wir derzeit insgesamt sechs Projekte in Holzmodul- oder Holzrahmenbauweise in Planung bzw. Umsetzung. Bis voraussichtlich 2026 werden rund 460 Wohnungen in Holzbauweise entstehen.", so Volkswohnungs-Geschäftsführer Stefan Storz.

Weitere Bauprojekte in naher Zukunft

Um schnell mehr verfügbaren Wohnraum zu schaffen sind schon weitere Projekte in naher Zukunft in Planung. Hierbei soll unter anderem in der Karlsruher Lorenz- und Ehrmannstraße ein neues, urbanes Quartier geschaffen werden. 200 Wohneinheiten zuzüglich Gewerbe werden hier entstehen. Doch auch mit Projekten in Stutensee und Rheinstetten ist neuer Wohnraum in Aussicht. 

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