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Corona

Baden-Württemberg: Zahl der Infizierten auf den Intensivstationen steigt - wird die Warnstufe ausgelöst?

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Baden-Württemberg verzeichnet wieder mehr Infektionsfälle. Somit steigt auch die Zahl der Infizierten auf den Intensivstationen. Damit könnte die Warnstufe, die das Land festgelegt hat, ausgelöst werden. Was das für Ungeimpfte bedeutet.

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Was ist die Warnstufe?

Um gegen die Ausbreitung des Corona-Virus anzukämpfen, hat das Land Schwellenwerte festgelegt, ab denen strengere Maßnahmen gelten sollen. Dafür ist die Zahl der Infizierten auf den Intensivstationen maßgeblich. Steigt dieser Wert an zwei Tagen in Folge auf über 250, treten dann am Folgetag strengere Regeln in Kraft.

Ein weiteres Kriterium ist die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken eingewiesen werden. Die Warnstufe wird auch ausgelöst, wenn diese Inzidenz an fünf Tagen in Folge bei einem Wert von acht erreicht.

Die Warnstufe und die Alarmstufe, die bei noch höheren Werten greift, sollen eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern.

Was sind die aktuellen Werte in Baden-Württemberg?

Stand: 25. Oktober 2021

  • Insgesamt gibt es 615.437 (+1.195) bestätigte Fälle, 10.911 (+20) Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben.
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 143,1 (+0,9). Bei Ungeimpften beträgt sie 317,3 und bei Geimpften 47,1.
  • Aktuell liegen 230 (+10) Covid-Patienten auf einer Intensivstation. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 3,8 (+0,4).

Welche Maßnahmen folgen?

Aktuell gilt im Land noch die Basisstufe. Wird die Warnstufe erreicht, ändert sich vor allem etwas für Ungeimpfte. Für sie gelten dann wieder Kontaktbeschränkungen: Ein Haushalt dürfte sich nur noch mit fünf weiteren Personen treffen. Außerdem müssen sie bei Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen (Restaurant, Kino, Schwimmbad etc.) einen PCR-Test vorweisen. Im Freien genügt ein Schnelltest.

Ausgenommen von den Maßnahmen sind Geimpfte, Genesene, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Impfung erhalten können.

Wann gilt die Alarmstufe?

Nach der Warnstufe folgt die Alarmstufe. Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Tagen in Folge bei mindestens zwölf liegt oder wenn 390 Covid-Patienten auf den Intensivstationen liegen.

Ländervergleich: Wie sieht es in Rheinland-Pfalz aus?

Die vierte Corona-Welle hat auch Rheinland-Pfalz erreicht. Die 7-Tage-Inzidenz im Land liegt derzeit bei 78,1. Die Hospitalisierungsinzidenz ging von 2,6 auf 2,5 zurück. Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister von Rheinland-Pfalz, hält eine kommende Warnstufe für möglich:

Wir rechnen damit, dass wir im November die Warnstufe 2 sehen.

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