Baden & Pfalz

Rheinstetten: Erstaufnahmeeinrichtung in der Messe schließt

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Regierungspräsidentin Felder dankt allen Akteuren

Am heutigen Mittwoch (27. April 2022) werden die letzten Kriegsflüchtlinge aus der Messehalle in Rheinstetten in die Kreise weiterverteilt. Die vorübergehende Verteileinrichtung des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird anschließend geschlossen und zurückgebaut.

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Insgesamt wurden während des fünfwöchigen Betriebs rund 3.000 Geflüchtete in der Einrichtung untergebracht, wobei teilweise über 280 Neuzugänge am Tag aufzunehmen waren. Die reguläre Aufnahmekapazität von 1.000 Personen musste nie ausgeschöpft werden, maximal 465 Flüchtlinge waren zeitgleich in der Messehalle untergebracht. Hierdurch war zu jeder Zeit die gewünschte Puffer- und Auffang-funktion für die übrigen Flüchtlingsunterkünfte im Land gewährleistet.

Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder: „Mein besonderer Dank gilt hierbei den zahlreichen Ehrenamtlichen des DRK Kreisverbands Karlsruhe und weiterer Hilfsorganisationen“.

Das Land unterstützt derzeit die Stadt- und Landkreise mittels zusätzlichen, vorübergehenden Unterbringungsmöglichkeiten, um die durch den Bund weitergeleiteten Kriegsflüchtlinge kurzfristig aufnehmen und entsprechend der Verteilungsschlüssel geordnet an die Kreise weiterleiten zu können. Die Einrichtung in der 12.500 Quadratmeter großen Messehalle in Rheinstetten wurde am 22. März von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder eröffnet. Nach der Schließung wird deren Drehkreuz-Funktion die Messe Sindelfingen übernehmen, ergänzt durch die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Durlacher Allee in Karlsruhe. Die Verteilung in die Kreise wird weiterhin landesweit zentral durch das Regierungspräsidium Karlsruhe gesteuert.
 

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