Baden & Pfalz

Im Blick: Barrieren im öffentlichen Raum

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"Barrieren-Checker-Tour“ durch Baden-Baden

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat die städtische Behindertenbeauftragte Nora Welsch eine „Barrieren-Checker-Tour“ durch Baden-Baden organsiert. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Margret Mergen, dem Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker und weiteren Menschen mit und ohne Einschränkungen nahm die Behindertenbeauftragte dabei den öffentlichen Raum genauer unter die Lupe.

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Die Behindertenbeauftragte machte deutlich, dass die Inklusion in Deutschland nach wie vor zu langsam vorankomme. Aus diesem Grund sei es wichtig, das Thema mit Aktionen in der Öffentlichkeit in den Fokus zu rücken. Die "Barrieren-Checker-Tour“ ging durch Baden-Baden, über von ehrenamtlichen gebauten Legorampen von der Weststadt bis zum zentralen Leopoldsplatz. 2020 hatte Welsch die Lego-Rampen Aktion in Baden-Baden ins Leben, um Barrieren im Alltag abzubauen.

Nicht abgesenkte Bordsteinkanten, zu kurze Ampelphasen oder Stufen am Eingang zu Geschäften: Allesamt erhebliche Herausforderungen, Hindernisse, denen Menschen mit Einschränkungen im Alltag begegnen. Mithilfe von Hilfsmitteln wie Blindenstöcken oder einem Gehörschutz zeigte Welsch auch auf, dass auch Menschen mit einer Sehbehinderung oder Gehörlose im täglichen Leben auf Hindernisse stoßen.

Dieses Jahr gingen deutschlandweit Menschen mit und ohne Behinderungen unter dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ auf die Straße, um die Rechte von behinderten Menschen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.
 

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