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Rhein-Neckar

Tragische Ereignisse in Ludwigshafener Familie

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Eltern aus Ludwigshafen sollen Baby missbraucht haben

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hat Anklage gegen ein Elternpaar erhoben. Das Paar soll sein sechs Wochen altes Kind gequält und misshandelt haben.

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Die 26-jährige Frau und ihr 24-jähriger Lebensgefährte sollen laut Staatsanwaltschaft das gerade mal ein paar Wochen altes Baby in ihrer Wohnung in Ludwigshafen missbraucht haben. Der Junge wurde im August 2018 geboren. Beide sind deutsche Staatsangehörige und leben in Ludwigshafen.

Was ist passiert?
Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden vor vom 14 – 15.10 2018 in Ludwigshafen folgende Straftaten begangen zu haben:
Die Frau soll einen Gegenstand mindestens zehn Zentimeter tief anal dem Säugling eingeführt haben. Dadurch wurde der Junge lebensbedrohlich verletzt und musste notoperiert werden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie so gehandelt hat, um sich sexuell zu erregen, so der leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber Radio Regenbogen gegenüber.
 
Dem Mann wird vorgeworfen, seinen Sohn ohne Betäubung den Penis abgebunden zu haben und ihm dadurch ein schmerzhaftes Hämatom zugeführt. Anschließend soll er den Penis mit einem scharfen Gegenstand quer bearbeitet haben, dadurch hat der Junge geblutet und Schwere Verletzungen erlitten.
Die beiden sollen sich dann erst nach stundenlangem Zögern dazu entschlossen haben, ihr Kind ärztlich versorgen zu lassen. Die Ärzte haben dabei auch weitere Verletzungen am Schädel festgestellt. Sowie verschiedene Brüche und Hautdefekte. Wie es dazu kam, ist noch nicht geklärt. Es ist zu Gehirnschädigungen gekommen. Inwieweit diese Folgen haben können, konnten die Rechtsmediziner nicht abschließend beurteilen, so Ströber.
 
Die Anklage
Der Frau wird gefährliche Körperverletzung, Misshandlung von Schutzbefohlenen, sowie sexueller Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen vorgeworfen. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft. Dem Mann wird vorgeworfen gefährliche Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen begangen zu haben. Im drohen bis zu 10 Jahre Haft.  
 
Die Staatsanwaltschaft hat sich Radio Regenbogen gegenüber sehr erschüttert gezeigt.
 

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