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Rhein-Neckar

Prozess gegen Feuerteufel hat begonnen

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39-jährige soll 13 Autos in Mannheim-Neckarau angesteckt haben

Heute hat vor dem Mannheimer Landgericht der Prozess gegen eine 39-jährige Frau begonnen.

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Im Zeitraum von August 2017 bis Juni 2018 soll sich die Frau an mehreren Autos im Mannheimer Stadtteil Neckarau vergangen haben. 13 Autos habe sie angezündet und dabei einen Sachschaden von ca. 150.000 Euro verursacht. Außerdem soll sie drei Müllcontainer in Brand gesetzt haben. Ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Häuser konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. 

Heute startete der Prozess gegen die 39-jährige, die mit drei Verteidigern gleichzeitig vor die Vorsitzende trat. Der Auftakt verzögerte sich zunächst um 20 Minuten, da der dritte Verteidiger zu spät kam. Steffen Lindberg (Verteidiger) lies sich allerdings in den ersten Minuten von seiner Rolle von der Vorsitzenden entbinden. Die Angeklagte habe sich dafür entschieden, sich doch nur von zwei Anwälten vertreten zu lassen.

Die Anklage wurde nur zu einem Teil zugelassen. Schwerpunktmäßig wurden die Vorwürfe abgelehnt. Wonach der Freispruch naheliegender wäre, als eine Verurteilung

- schätzte Verteidiger Markus Schwab die Lage im Radio Regenbogen-Interview ein. Die Angeklagte war vergangenen Juni in der Nähe eines Tatorts verhaftet worden. Polizisten fanden bei ihr Brandbeschleuniger und ein Feuerzeug.

Die offenbar psychisch kranke Frau ist vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Für den Prozess sind neun Verhandlungstage anberaumt. 

 

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