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Rhein-Neckar

Heidelberg: Internationale Klimaschutzkonferenz ICCA startet am 22. Mai

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Mit Blick auf den Klimagipfel des UN-Generalsekretärs im September 2019 beginnt am Mittwoch, 22. Mai, die internationale Klimakonferenz ICCA in Heidelberg.

Ausrichter der ICCA („International Conference on Climate Action“) sind das Bundesumweltministerium, das Land Baden-Württemberg sowie die Stadt Heidelberg in Gemeinschaftsarbeit.

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Zur ICCA zieht es rund 700 Teilnehmer aus Deutschland und der ganzen Welt nach Heidelberg in die Stadthalle. Es sind Führungskräfte nationaler und subnationaler Regierungen. Auf der ICCA 2019 befassen sie sich mit strukturellen Hürden für den Klimaschutz und wie diese überwunden werden können. Es geht konkret auch um Klimaschutzprojekte und wie diese realisiert werden können. Speziell im Fokus stehen dabei Städte mit ihrer Infrastruktur und wie sie klimafreundlicher gestaltet werden können. Dabei fußt das Konzept der Konferenz auf die Schaffung einer übergreifenden Zusammenarbeit – sei es auf Bundes-, Landes- oder Kommunalebene.

Gastgeber der Konferenz sind Svenja Schulze (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Winfried Kretschmann (Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg) sowie Prof. Dr. Eckart Würzner (Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg).

Als Teil der ICCA findet die Veranstaltung „Climate Neighbourhoods“ statt. Sie wendet sich dabei an Klimaschützer aus Unternehmen, Kommunen und der zivilen Gesellschaft. Die Climate Neighbourhoods werden vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) und dem europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis ausgerichtet. Konkret geht es eine Verbesserung der Aktivitäten zum Klimaschutz und wie diese Verbesserungen erwirkt können.

Rahmenprogramm
Neben der Hauptkonferenz wird auch eine Vielzahl an Veranstaltungen für die Öffentlichkeit und für Fachbesucher geboten.

Bereits am Vortag der Konferenz – am 21. Mai – treffen sich Jugendliche aus der ganzen Welt zum „Youth Climate Summit“. Dabei teilen sie Erfahrungen zum Klimawandel und erarbeiten Forderungen an die politischen Verantwortlichen, die dann auf der Eröffnung der ICCA präsentiert werden.

Das Aktionsbündnis „Klimagerechtigkeit jetzt“ organisiert mit Blick auf die ICCA eine Demonstration am Mittwoch, 22. Mai. Um 16 Uhr geht es am Friedrich-Ebert-Platz los, die Demo endet gegen 19 Uhr am Karlsplatz. Sie soll darauf aufmerksam machen, dass die bisherigen Anstrengungen gegen den Klimawandel noch nicht ausreichen.

Beim Klimaschutzfest am Mittwoch, 22. Mai, wird ab 16:30 Uhr auf dem Universitätsplatz viel geboten. Neben Mitmachaktionen, Infoständen und Musik gibt es auf der Bühne Programm unter anderem mit Dr. Eckart von Hirschhausen. Workshops für Kinder und Erwachsene sollen helfen, klimabewusster zu leben. Und in einem „Repair-Café“ geht es um die Reparatur von Textilien, die somit nicht weggeworfen werden müssen.

Sperrungen aufgrund der Klimakonferenz
Aufgrund der Größe der Konferenz kommt es rund um die Stadthalle Heidelberg zu Verkehrseinschränkungen. Am Mittwoch, 22. Mai, und Donnerstag, 23. Mai, ist die Untere Neckarstraße rund um die Stadthalle, das heißt zwischen Montpellierplatz und Jubiläumsplatz, vollgesperrt. Auch das Parkhaus „P8 / Kongresshaus“ ist außer für Dauerparker) nicht nutzbar über die zwei Tage. Darüber hinaus ist in der Unteren Neckarstraße auf der nördlichen Fahrbahnseite ein absolutes Halteverbot eingerichtet.
 

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