Rhein-Neckar

Radschnellweg HD- MA: Beteiligung geht in nächste Runde

Anzeige

Regierungspräsidium hat interaktive Karte freigeschaltet

Die Bürgerbeteiligung zum geplanten Radschnellweg zwischen Heidelberg und Mannheim geht in die nächste Runde: Die grobe Streckenführung steht, nun geht es an die Detailplanungen - die so genannte Entwurfsplanung. Dabei möchte das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe möglichst die Bürger mitnehmen - und vom Fachwissen der Menschen vor Ort profitieren. Deshalb wurde jetzt eine interaktive Karte freigeschaltet.

Anzeige

Auf der Karte, die hier zu finden ist, können Bürgerinnen und Bürger Pins setzen, die in verschiedene Kategorien unterteilt sind. Damit können wir die Themen, Hinweise oder Probleme hinterlassen, die wir für die weitere Planung als wichtig erachten. "Wir nehmen die dann auf, unsere Planerinnen und Planer wägen ab und prüfen, inwieweit die in die weitere Planung mit einfließen können", erklärt Katharina Kuch vom Regierungspräsidium Karlsruhe. Ab jetzt ist die Karte freigeschaltet, bis Ende September. Etwa ab Mitte September wird es dann auch Trassenbegehungen direkt vor Ort geben - Baubeginn ist derzeit für Mitte 2020 geplant.
Bürgerbeteiligung kommt an
Dabei gab es nun bei einer Infoveranstaltung viel Lob für die Bürgerbeteiligung und die Transparenz in dem Projekt. Viel besser sei die, als beim geplanten Radschnellweg Mannheim - Darmstadt, meinte eine Frau bei der Veranstaltung - auch mit dem anderen Weg müsse man sich ja leider herumschlagen. Dafür gab es Applaus. 
Langfristig soll der Radschnellweg dann über Mannheim hinaus bis nach Schifferstadt in der Pfalz geführt werden. 

Anzeige