Rhein-Neckar

​Speyer: Anrufe durch falschen Polizeibeamten!

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Es wurden siebzehn Privatpersonen angerufen...

Am Mittwoch- und Donnerstagabend kam es in Speyer zu mehreren Anrufen durch eine Person, die sie als Polizeibeamte ausgab.

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Am Mittwoch wurden sechs Privatpersonen zwischen 21:50 und 23:05 Uhr von einem Mann angerufen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er sprach akzentfrei Deutsch und berichtete, dass Täter festgenommen wurden. Dabei seien Zettel gefunden worden, auf denen die Namen der Angerufenen angegeben wären.  

Der Anrufer versuchte im Verlauf des Gesprächs Informationen über das Vermögen und die Wohnsituation seiner Opfer herauszufinden.

Dasselbe passierte am Donnerstag zwischen 19:35 und 22:35 Uhr elf weitere Male.

Es kam zu keinen Vermögensschäden, da alle Angerufenen im Verlauf des Telefonats Zweifel bekommen und das Gespräch beendet hatten, teilte die Polizeidirektion Ludwigshafen mit.

Die Polizei konnte die Anrufe jedoch nicht zurückverfolgen, da die Nummer unterdrückt war.
 
Verhaltenshinweise in Solchen Situationen

Die Polizei rät, bei solchen Anrufen sehr vorsichtig zu sein. Man soll auf keinen Fall irgendwelche vertraulichen Daten preisgeben. Die Polizei wir niemals unter der 110 anrufen und nach sensiblen Daten oder Wertsachen/Bargeld fragen, auch nicht, wo diese gelagert werden.

Hat ein Anruf Misstrauen geweckt, ist das ein Grund zur Vorsicht. Man soll sich dabei auf keinen Fall überrumpeln lassen.

Sollten vermeintliche Polizisten vor der Haustür stehen, sollen sie auf keinen Fall ins Haus gelassen werden. Am besten ist es, bei der Polizeiinspektion anzurufen und nachzufragen, ob es sich tatsächlich um einen Amtsträger handelt!

Es müssen aber nicht nur Polizisten sein, denn Betrüger geben sich auch häufig als Staatsanwälte oder Gerichtsvollzieher aus.

Auf jeden Fall sollte in solchen Situationen die Polizei verständigt werden!

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