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Rhein-Neckar

Polizei SV Mannheim bangt um Spieler

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Mouhamadou Ouro-Zato soll abgeschoben werden

Die Fußballer vom Polizei SV Mannheim haben sich an Radio Regenbogen gewandt. Ihr Top Torjäger soll nämlich nach Italien abgeschoben werden. Seine Teamkollegen versuchen alles, damit er da bleiben kann.

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Mouhamadou Ouro-Zato, von seinen Teammitgliedern Mamadou genannt, ist seit über einem Jahr Teil der ersten Mannschaft. Der Ende-20-Jährige wurde von Anfang an vom Team super aufgenommen, so Trainer Christian Wroblewski:

 Er ist super integriert und hat sich super eingelebt. Er ist ein herzensguter Mensch. 

Seit August arbeitet Mamadou vollzeit für einen großen Logistikdienstleister. Dort wolle er laut Wroblewski auch weiter arbeiten. Auch seine Vorgesetzten seien vollkommen zufrieden. Davor hat er im Arbeitsprogramm der Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen der öffentlichen Einrichtungen mitgeholfen. Jetzt will er auch noch einen Deutschkurs an der Abendschule besuchen. Den möchte er selbst bezahlen.
 
Die Abschiebung
 
Mamadou ist aus Togo geflohen. Dort wurde er politisch verfolgt. Zuerst kam er in Italien an und wurde dort auch gemeldet. Aber er konnte sich nicht entsprechend integrieren und hat trotz Bemühungen auch keine Arbeitsstelle bekommen. 2018 kam Mamadou in das Ankunftszentrum nach Heidelberg. Von dort wurde er nach Mannheim verlegt, inzwischen lebt er in einer Unterkunft in Hockenheim. Doch jetzt kommt die Horrormeldung: Mamadou soll zurück nach Italien abgeschoben werden.

Damit ihr Freund hier bleiben kann, hat das Fußballteam die Politik eingeschaltet. Über soziale Medien haben seine Teamkameraden einen Aufruf gestartet und eine sogar Petition ins Leben gerufen.
 
Zur Petition "Kämpfen für Mouhamadou"
   

 
 
Auch sein Mitspieler, Torwart Frederik Misch, kämpft dafür, dass Mamadou bleiben kann:

Mamadou hat sich von Anfang an gleich direkt ins Team eingegliedert. Ist mit jedem Spieler gut gestellt. Wir sind eigentlich seine Familie, seine besten Freunde. Wir können eigentlich nicht mehr auf ihn verzichten, weil er für uns vor allem auch als Freund extrem wichtig geworden ist.  

Bilder: PSV Mannheim

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