Rhein-Neckar

Rund 100 Schüler aus Rimbach in Quarantäne

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Zwei Personen mit grippalen Symptomen auf Skifahrt

99 Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse der Martin-Luther-Schule in Rimbach im Kreis Bergstraße, sowie rund 10 Begleitpersonen werden vorsorglich in häusliche Quarantäne gestellt. Es besteht der Verdacht, dass sich zwei Personen mit dem Corona-Virus infiziert haben könnten. Sie sind derzeit noch auf Skifahrt im Ahrntal in Südtirol.

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Seit Mittwoch zeigen ein Schüler und eine Begleitperson grippale Symptome auf. Die Schülerinnen und Schüler sind seit Mittwoch auf Skifreizeit im Ahrntal in Südtirol. Die beiden Personen sind derzeit isoliert und werden von einer weiteren Begleitperson betreut.

Das Ahrntal gehört zwar derzeit nicht zu den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten, dennoch gibt es auch außerhalb dieser Risikogebiete Einzelorte, an denen Erkrankungen mit dem Coronavirus aufgetreten sind.

„In den Tagen vor der Fahrt ist von der Schulleitung unter Einbindung aller Schulgremien intensiv geprüft worden, ob die Fahrt stattfinden kann. In Rücksprache mit den zuständigen schulischen Institutionen, der Elternschaft, den begleitenden Lehrkräften sowie dem Reiseveranstalter wurde die Entscheidung getroffen, die Fahrt auf freiwilliger Basis stattfinden zu lassen, da das Reiseziel zu diesem Zeitpunkt nicht in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet liegt,“

sagte Beate Wilhelm, Schulleiterin der Martin-Luther-Schule in einer Pressemitteilung des Kreises Bergstraße.

Die Reisegruppe wird nach der Ankunft in Rimbach in Veranlassung durch das Gesundheitsamt untersucht werden. Die darauffolgende häusliche Quarantäne dient als reine Vorsichtsmaßnahme, damit es keine weiteren Kontakte mit Personen gibt.

Die Rückkehr der Schulgruppe wird am Freitagabend erwartet. In der Schule finden Beratungen für alle Eltern der Kinder, die an der Reise teilgenommen haben, durch das Gesundheitsamt statt, wie die häusliche Quarantäne organisiert werden kann.
 

 

 

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