Rhein-Neckar

Polizei muss ein Dutzend Corona-Partys auflösen

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Die Polizei in Mannheim hatte ja schon angekündigt mehr Präsenz auf der Straße zu zeigen und verstärkt Kontrollen durchzuführen. In der Nacht von Freitag auf Samstag hatten sie jede Menge zu tun.

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+++ Update +++
Im Verlauf des Samstags hatte sich die Versammlungsbeschränkung wohl herumgesprochen, denn bis Sonntagmorgen musste die Polizei lediglich fünf dieser Zusammenkünfte mit 20 Teilnehmern auflösen. Zwei davon fanden in Wiesloch statt, eine in Ladenburg und zwei in Mannheim. Von Freitagabend bis Sonntagmorgen gab es somit insgesamt 114 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz.
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In Mannheim sind derzeit 102 Menschen an dem Corona-Virus erkrankt. Wie ernst die Lage ist, haben leider viele immer noch nicht verstanden. Im Kampf gegen das Corona-Virus hat die Stadt deshalb massive Einschränkungen veranlasst. Und schon in der ersten Nacht hielten vor allem Jugendliche die Polizei richtig auf Trab.

Musik, Alkohol und Drogen
Menschenansammlungen von mehr als drei Personen sind in der Öffentlichkeit jetzt verboten. Trotzdem musste die Polizei in der letzten Nacht ein Duzend „Corona-Partys“ auflösen. Überwiegend Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben an Tankstellen und Skaterparks, auf Parkplätzen und Parkanlagen, an Sportanlagen und -hallen sowie an Waldparkplätzen gefeiert. In kleinen und auch in größeren Gruppen mit bis zu 15 Personen. Dabei hörten sie u.a. Musik, tranken Alkohol und konsumierten Drogen. Gegen 77 Feiernde wird jetzt ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Kinder stürmen Spielplätze
Obwohl die Spielplätze in der ganzen Stadt geschlossen sind, hält das viele Kinder und Jugendliche nicht davon ab sich dort zu treffen. Mehrere „Eindringlinge“ musste die Polizei an die informierten Eltern übergeben. Gratis dazu gab's eine Belehrung der Ordnungshüter.

Die Polizei Mannheim hat angekündigt auch in den nächsten Tagen vermehrt auf Streife zu gehen.
 

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