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Rhein-Neckar

Pfälzer hofft auf Stammzellspender

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Die Diagnose Leukämie war ein Schock für die ganze Familie. Christian Langguth sucht jetzt seinen „genetischen Zwilling“.

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Eines ist dem Eppsteiner Christian Langguth sicher, nämlich die Unterstützung seiner Familie, Freunde und Kollegen. Sie wollen nichts unversucht lassen, um dem 56-Jährigen zu helfen, mit Liebe, Fürsorge und mit der Suche nach einem passenden Stammzellenspender.

Schicksalsschläge für die ganze Familie
Erst vor ein paar Wochen ist Christians fünf Jahre jüngerer Bruder gestorben. Das war eine harte Zeit für den Eppsteiner, der danach erst einmal einige Tage zu Hause blieb. Schon in der Zeit klagte er über Kreislaufbeschwerden, berichtet seine Frau Heidi. Als er bei der Arbeit sich dann schlecht fühlte, ging er zu seiner Hausärztin. Kurz darauf kam die schreckliche Diagnose: „akute Leukämie“. Gleich am nächsten Tag musste er ins Krankenhaus, das ist jetzt knapp 6 Wochen her.

Chemo und Nebenwirkungen
Zu der Chemotherapie kamen alle erdenklichen Nebenwirkungen dazu: Durchfall, Nasenbluten, Einblutungen in der Zunge und in den Augen, daher ist er jetzt so gut wie blind. Und dann erlitt er vor 14 Tagen auch noch eine schwere Lungenentzündung. Allein in dieser Zeit hat er rund 10 kg verloren.

Suche nach dem „genetischen Zwilling“
„Mein Mann war nie krank, er hatte höchstens mal eine Grippe“, erzählt Heidi Langguth. Umso größer war der Schock als es Christian immer schlechter ging. Er war immer fit und hatte viele Hobbys: So kümmert er sich nicht nur liebevoll um seine Frau mit der er seit 19 Jahren zusammen, sondern auch um seine Fische und Kanarienvögel. Außerdem fährt er leidenschaftlich gerne Motorrad und beschäftigt sich mit seiner Modeleisenbahn und Modelflugzeugen. Weil niemand aus Christians Familie als Spender in Frage kommt, wird jetzt zusammen mit dem DKMS, sein „genetischer Zwilling“ gesucht.

Online registrieren und Leben retten
Wegen der aktuellen Corona-Krise sind große Spendenveranstaltungen derzeit leider nicht möglich, deshalb findet die Registrierungsaktion online über die Webseite der DKMS statt. Wer sich registriert, bekommt ein Set mit medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung nach Hause geschickt. 

Christian Langguth und seine Familie hoffen so einen passenden Spender zu finden. Zuversicht bringt ihm bestimmt ein kleiner Stofffrosch, den er im Krankenhaus mit dabei hat. Er liebt nämlich Frösche und die sind ja bekanntlich Tiere, die Glück, Freude und Erfolg schenken.

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