Rhein-Neckar

Stuttgart: Kampf gegen den Drogenschmuggel

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Spürhunde unterstützen die Justiz

Der Drogenschmuggel in Gefängnissen ist noch immer ein großes Thema. Künftig sollen ausgebildete Spürhunde die Justiz bei ihrer Arbeit, versteckte Drogen zu finden unterstützen.

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Die Spürhunde Coco, Max, Dexx und Balin werden ausgebildet um Drogen und Handys zu erschnüffeln. Ein Schäferhund namens Emily ist bereits im Dienst und spürt Mobiltelefone und Datenspeicher in den Zellen von Gefangenen auf. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung, die in der Regel ein Jahr dauert, können die Vierbeiner mit den Hundeführern in allen 17 Vollzugsanstalten eingesetzt werden.

Der Justizminister Guido Wolf, sagt, dass man unerlaubte Gegenstände, vor allem Betäubungsmittel und Drogen in den Haftanstalten nicht toleriert. Mit den fünf Spürhunden könne man deutlich engmaschiger kontrollieren.

Ein Spürhund wird über einen Zeitraum von acht Jahren eingesetzt und kostet dabei ungefähr 50 Tausend Euro. Darunter sind die gesamte Polizei-Ausbildung und die Kosten für das Futter der Tiere berechnet.

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