Rhein-Neckar

Parkdeck eines Einkaufsmarktes für Corona-Party genutzt

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Teilweise der "Poser"Szene zuzuordnen

In Heidelberg, Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis dienen Parkdecks von Einkaufsmärkten zu Corona-Zeiten als beliebter Treffpunkt für junge Menschen mit ihren Fahrzeugen.

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Für die Polizei ist es nichts neues, dass jetzt zu Corona-Zeiten Parkdecks von Einkaufsmärkten zu beliebten Treffpunkten junger Menschen mit ihren Fahrzeugen geworden ist. In Mannheim und Heidelberg trafen sich viele junge partywillige Menschen, welche teilweise der "Poser"-Szene zuzuordnen waren, zu Corona-Partys.



So am am frühen Sonntagmorgen, gegen 1:30 Uhr. Das Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim wurde darüber informiert, dass sich viele Fahrzeuge und noch mehr Menschen auf den Parkdecks des "Kauflandes" in der Herzstraße aufhielten. Welches im Gewerbegebiet Rohrbach-Süd liegt. Außerdem habe die Gruppe auch Böller abgefeuert.



Den Beamten,welche mit sieben Streifen, kamen auf der Anfahrt zum Einkaufszentrum mehrere Fahrzeuge entgegen. Es wurden lediglich noch ein Fahrzeug mit 4 Personen sowie sechs weiteren Personen, auf einem der Parkdecks selbst, angetroffen. Allen Personen, die zwischen 17 und 23 Jahre alt waren und aus Heidelberg und nahegelegenen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises stammten, wurden Platzverweise erteilt.



Die vier Autoinsassen erhielten wegen des Verstoßes gegen die CoronaVo zudem noch Anzeigen. 



Öffentlich zugängliche Parkhäuser und Parkdecks von Einkaufszentren sollen, insbesondere an Wochenenden, verstärkt unter die Lupe genommen werden. Denn diese sind zunehmend als "Hotspots" der Corona-Party- und "Poser-Szene" bekannt. Dabei ist das Augenmerk nicht nur auf Heidelberg und Mannheim gerichtet, sondern bezieht sich auch auf alle vergleichbare Orte in den Städten und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis.

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