Rhein-Neckar

Geduldsfäden in der Mannheimer Innenstadt

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In einer Mannheimer WG ist die Idee entstanden. Es herrschte „Coronafrust“ und Langeweile und die Studierenden wollten diese Kraft ummünzen in etwas Sinnvolles.

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Deshalb haben sie Plakate gemalt und einen "Geduldsfaden" drangehängt, den man sich abreißen kann. Ein kleiner, bunter Wollfaden, der Geduld spenden soll in einer Zeit, die viel davon fordert. Das Ziel der Aktion ist es, dass Empathie für die Situation vermittelt wird. Man möchte den Mannheimern sagen: Du bist nicht alleine mit dieser blöden Situation in der Pandemie.
 

Unser konkretes Ziel ist es Leute zu unterstützen und eine Freude zu machen. Und ein kollektives Bewusstsein für die Situation zu schaffen.

 
In einigen Stadtteilen hängen schon Plakate, aber es sollen noch mehr folgen. „Wir gehen jetzt in die Massenproduktion“, witzelt Anna, die als einzige Bewohnerin der WG nicht anonym bleibt. Sie fungiert quasi als Sprecherin. Auch ein Café hatte explizit ein Plakat mit Geduldsfäden angefragt. Natürlich hat Anna und die WG geliefert, jetzt hängen die Fäden dort an der Scheibe. Entschiedend für das Layout der Plakat war auch TV-Figur Stromberg, der in einer Szene den Denkanstoß für die WG lieferte mit seinem Zitat "Hamse das gehört? Das war mein Geduldsfaden". Auf Instagram könnt ihr der Aktion folgen: @geduldfuermannheim.
 

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