Rhein-Neckar

Worms: Unbekannter spricht Jungen an

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Polizei zeigt Präsenz

In Offstein bei Worms ist es an Pfingsten zu zwei Vorfällen gekommen, bei denen Kinder beobachtet und angesprochen wurden.

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Wie die Polizei informiert, sind den Beamten am Pfingstmontag zwei unabhängig voneinander geschilderte Vorkommnisse bekannt, die sich in unmittelbarer Nähe der Grundschule Offstein ereignet haben.

Kurz nach 17:00 Uhr habe der Fahrer eines weißen Transporters mit bulgarischem Kennzeichen die 5-jährige Tochter eines Pärchens im Vorbeifahren in auffällig angeschaut. Dies kam den Eltern, die in der Nähe standen, verdächtig vor. Auf dem Beifahrersitz habe eine Frau gesessen, so die Zeugen des Vorfalls.

Etwa eine Stunde später wurde ein ähnlicher Sachverhalt gemeldet. Ein 9-jähriger Junge sei zwischen 14:30 und 15:00 Uhr aus einem weißen Jeep mit polnischen Kennzeichen heraus von einem tätowierten Mann angesprochen und nach dem Weg zu einem Baumarkt befragt worden.

Der Junge ignorierte die Frage und ging weiter. Gegen 18 Uhr kam der Junge wieder an der gleichen Örtlichkeit vorbei und wurde wieder angesprochen und nach dem Weg gefragt. Auch hier ignorierte der Junge den Mann und rannte fort.

Die Wormser Kriminalpolizei nimmt die Vorfälle ernst und wird in der nächsten Zeit erhöhte Präsenz in Offstein und Umgebung zeigen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich unter 06241/8520 bei der Polizei zu melden.

Außerdem gibt die Polizei folgende Hinweise
   - Sensibilisieren Sie Ihre Kinder zum Thema "Kinderansprecher & Verhalten gegenüber Fremden".
   - Legen Sie mit Ihren Kindern Verhaltensregeln für Schulweg und Freizeit fest.
   - Treffen Sie gemeinsame Absprachen wer ihr Kind abholen darf.
   - Wenn Sie als Elternteil oder sonstige Person einen solchen Sachverhalt geschildert bekommen, nehmen Sie die Schilderung ernst.
   - Loben Sie Ihr Kind, dass es richtig ist, sich Ihnen anzuvertrauen.
   - Stellen Sie mit ruhigem Tonfall und Verhalten offene Fragen zum Ablauf und Geschehen, um möglichst viele Informationen zu gewinnen.
   - Informieren Sie umgehend die Polizei und übermitteln Sie alle bekannten Informationen.
   - Veröffentlichen Sie den Sachverhalt nicht im Internet oder den sozialen Medien. Die Verbreitung in sozialen Medien oder Chatgruppen ist kontraproduktiv und führt zu Fehlinformation der   Bevölkerung und Verunsicherung. Zudem behindert dies die Ermittlungsarbeit der Polizei.
 

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