Rhein-Neckar

Ludwigshafen: Street Docs starten mobiles Impfangebot

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Um die nach wie vor hohen Inzidenzwerte der Stadt zu senken, gehen ehrenamtlice Ärzte in die sozialen Brennpunkte

Normalerweise kümmern sich die Street Docs aus Ludwigshafen um die medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung. Nun wollen die Ärzte ihren Teil dazu beitragen, die Zahl der Coronainfektionen in der Stadt zu senken- mit einem mobilen Impfangebot in den sozialen Brennpunkten.

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Bei knapp über 100 liegt aktuell der Inzidenzwert der Coronaneuinfektionen in der Stadt Ludwigshafen. Damit gehen die Zahlen zwar langsam zurück, im Vergleich zu den umliegenden Städten und Kommunen stecken sich hier jedoch noch überdurchschnittlich viele Menschen mit dem Virus an, besonders in den Stadtteilen mit sogenannten sozialen Brennpunkten.

Um die Infektionszahlen weiter zu senken, starten morgen die ehrenamtlichen Ärzte der Street Docs mit einer mobilen Impfaktion in diesen Brennpunkten, unterstützt werden sie dabei von den Sozialabeitern der ökumenischen Fördergemeinschaft. Da in Rheinland-Pfalz keine Impfstoffe für mobile Teams zur Verfügung stehen, werden dabei Dosen verwendet, die der Internist Dr Peter Uebel für seine Praxis bestellt hat. Rund 75 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson sollen an diesem Wochenende zum Einsatz kommen.

Wenn der weitere Nachschub gesichert ist, sollen weitere Impfangebote in Asylunterkünften und sozialen Einrichtungen für Obdachlose folgen. 

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