Rhein-Neckar

Wormser um 60.000 Euro betrogen

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Er hoffte auf die große Liebe und wurde bitter enttäuscht.

Liebe kann richtig weh tun, auch dem Bankkonto. Diese Erfahrung machte nun ein 52-jähriger Mann aus Worms.

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Über eine Dating-Plattform lernte der Mann eine vermeintlich 36-jährigen Belgierin kennen. Im Laufe der Zeit schaffte es die Frau, sich im täglichen Leben seines Opfers unverzichtbar zu machen. Dabei haben sich die beiden kein einziges Mal getroffen. Bei den Gesprächen geht es zu Beginn keineswegs um Geld, sondern um den Beruf und die Familie. Auch über Liebe und eine gemeinsame Zukunft sprachen die beiden. Doch dann berichtete die Frau von finanziellen Schwierigkeiten auf. Also überwies der Mann zunächst dreistellige Beträge auf ein ausländisches Konto. Das Geld war angeblich für Essen, Miete und Versicherung. Doch die benötigten Beträge wurden mit der Zeit größer. So brachte die Täterin das ahnungslose Opfer dazu, immer wieder Geld ins Ausland zu überweisen: Am Ende waren es rund 60.000 Euro. Erst jetzt merkte der 52-Jährige, wie blind vor Liebe er war und stellte Anzeige bei der Kripo Worms.

Love- oder Romance-Scamming nennt sich die Betrugsmasche bei der Täter in Online-Partnerbörsen oder auch in sozialen Netzwerken auf der Suche nach potenziellen Opfern sind. Deshalb warnt die Polizei: Überweisen Sie Personen, die Sie nie persönlich kennengelernt oder gesehen haben, kein Geld. Gerade im Internet tummeln sich viele Betrüger, die Ihre Gutgläubigkeit ausnutzen möchten.

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