Rhein-Neckar

Heidelberg: Vogelgrippe Ausbruch im Zoo

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400 Vögel in Quarantäne

Am Freitag dem 7. Januar 2022 wurde im Heidelberger Zoo die Vogelgrippe festgestellt. Ab Donnerstag schließt der vorübergehend, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

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An einer nicht mehr lebenden Rothalsgans konnte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt den Geflügelpest-Erreger feststellen. Der Befund wurde mittlerweile vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Als Ursache wird vermutet, dass Wildvögel den Seuchenerreger eingeschleppt haben. Die Veterinärbehörde hat sich umgehend mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe, dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart und dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Verbindung gesetzt.
 
Die Vogelgrippe ist in Europa aktuell wieder stark verbreitet. Von Skandinavien bis nach Südeuropa sind Wildvögel, Geflügel und andere Vögel gehaltener Arten betroffen. Auf den Menschen ist eine Übertragung zwar grundsätzlich möglich aber sehr selten. Laut Robert-Koch-Institut gilt das Risiko als sehr gering und in Deutschland ist bisher noch kein einziger Fall aufgetreten.

Anders, als zunächst vorgesehen, muss der Zoo doch ab Donnerstag schließen. Das soll eine mögliche Ausbreitung des Virus verhindern. Für die Zoobesucher besteht keine Gefahr. 

 

 

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