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Südbaden & Schwarzwald

In Freiburg soll Sprachbildung in Kitas und Grundschulen verstärkt werden

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Eltern werden miteinbezogen

Die Stadt Freiburg will die sprachliche Bildung in den Kitas und Grundschulen fördern.

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Denn zum einen hatte im Schuljahr 2015/2016 fast jedes dritte Kind in der 1. Klasse an Schulen einen Migrationshintergrund. Zum anderen wurde im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen 2014 bis 2016 in Freiburg bei etwa jedem vierten Kind ein intensiver Sprachförderbedarf nachgewiesen.

Zentraler Baustein im Gesamtkonzept seien die sogenannten Modellverbünde, mit deren Gründung Freiburg bundesweit eine Vorreiterrolle eingenommen habe, so Bürgermeisterin Gerda Stuchlik. In diesen kooperieren alle Einrichtungen, die sich um
die Kinder kümmern, wie Kitas, Grundschulen, Tagespflege, aber auch Kinderärzte, Erziehungsberatungsstellen, Schulkindbetreuung und viele andere mehr.

Für die Leitungs- und Fachkräfte dieser Einrichtungen werden institutionsübergreifende Fortbildungen angeboten. Es geht darum, Alltagssituationen zu nutzen und zu schaffen um Kinder zu einer angemessenen und guten Sprache zu
animieren. Ziel ist es nun bis 2030 nach und nach in allen Freiburger Stadtteilen flächendeckend solche Kooperationsverbünde aufzubauen.

Der erste weitere Verbund ist in Weingarten geplant. Die Fachkräfte sollen  Lehrerinnen, Schulsozialarbeiter und Betreuungskräfte bei ihrer pädagogischen Arbeit für Sprache sensibilisieren. Dieses
Angebot gab es bisher nur in Kitas. Als erste Schule soll nun die Albert-Schweitzer-Grundschule mit einer solchen zusätzlichen Fachkraft über einen freien Träger ausgestattet werden.

Außerdem gibt es Elternbildungsprogramm, das an 8 Kitas und 4 Grundschulen durchgeführt wird, weil es wichtig ist, die Eltern miteinzubeziehen, so Stuchlik. Dabei werden  Bildungs- und Erziehungsthemen besprochen, Exkursionen gemacht und gemeinsame Aktionen mit den Kindern durchgeführt.

Bild: Stadt Freiburg

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