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Südbaden & Schwarzwald

Oberwinden: Vorrang für Verkehr aus dem Elztal

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Ampelregelung bis nächste Woche nur morgens

Das Nadelöhr in Oberwinden im Elztal ist eine Engstelle, die nur einspurig befahrbar ist. Deshalb gibts dort seit Jahren Chaos und Staus. Besonders zu den Hauptverkehrszeiten.

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Das soll sich seit heute ändern: Bislang hatten Auto-, und Lastwagenfahrer aus Freiburg oder Waldkirch Vorrang, jetzt wird diese Regelung umgedreht. Eine Pförtnerampel im Ort hält den Verkehr aus Freiburg zeitweilig automatisch an. Diese Verkehrsregelung gilt in den Hauptverkehrszeiten montags bis donnerstags zwischen 6:30 Uhr und 8:30 Uhr sowie zwischen 15:00 und 18:00 Uhr und freitags zwischen 6:30 Uhr und 8:30 Uhr und 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Laut Landratsamt hat die Maßnahme bereits heute morgen einen ersten Erfolg gebracht. Der Verkehr sei besser geflossen. Autofahrer hätten kürzere Wartezeiten in Richtung Waldkirch gehabt. Wegen Bauarbeiten in Niederwinden kann die Ampelregelung aber bis Mitte nächster Woche nur morgens zwischen 6:30 Uhr und 8:00 Uhr bestehen bleiben. Denn weil an der B 294 in Niederwinden Schutzplanken angebracht werden, wird hier während der Bauzeit auch hier eine Ampelregelung gebraucht - und zwar zwischen 8:00 Uhr und 17:00 Uhr.

Damit reagiert das Landratsamt Emmendingen auf den zunehmenden Verkehr aus dem Elztal. Seit Jahren staut es sich in Oberwinden, Pendler und Bewohner sind genervt. Im Oktober wurde mit dem Bau eines Tunnels für die B249 Ortsumfahrung begonnen, diese soll Ende 2024 fertig sein. Oberwinden hat knapp 3000 Einwohner, aktuell rollen in Spitzenzeiten im Schnitt ca 1.200 Autos und LKW durch den Ort.

 

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