Südbaden & Schwarzwald

Ab Montag keine Besucher in den Kliniken im Kreis Lörrach

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Schutz für Risikopatienten und Mitarbeiter

Ein Unfall, eine OP oder eine Infektion - wer in einer der Kliniken des Landkreises Lörrach liegt, darf ab Montag nicht mehr besucht werden.

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Mit dieser Maßnahme sollen - wie schon zwischen Mitte März und Mitte Mai - besonders gefährdete Patienten und Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geschützt werden. Auch Begleitpersonen haben an den Standorten Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim keinen Zutritt mehr.

Für das St. Elisabethen-Krankenhaus gelten für die Geburtshilfe und die Kinderklinik Ausnahmregelungen. Kinder dürfen von einem Elternteil begleitet werden. Auch werdende Väter dürfen bei der Geburt dabei sein. Außerdem gibt es bei dementen Patienten und bei der Sterbebegleitung Ausnahmen.

Damit die Patienten trotzdem Kontakt zu Familie und Freunden haben können, haben die Kliniken kostenloses W-LAN eingerichtet. Außerdem wurden die Einheitenzähler bei den Patiententelefonen ausgeschaltet und kostenfreie Kopfhörer für Radio und Fernsehen verteilt. Über einen Hol- und Bringdienst können Angehörige und Patienten Taschen z.B. mit Wäsche austauschen.

Der Regelbetrieb in den Kliniken läuft aber weiter, Operationen finden planmäßig statt, auch ambulante Termine können wie geplant wahrgenommen werden.

Symbolfoto: Shutterstock

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