Südbaden & Schwarzwald

Menzenschwand: Toter Luchs wurde angeschossen

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Zwei Metallsplitter aus Blei im Körper gefunden

Der Luchs, der Ende Mai von einer Spaziergängerin bei Menzenschwand tot aufgefunden wurde, ist angeschossen worden. Das hat die Untersuchung durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg ergeben. .

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Im Körper des Luchses waren zwei Metallsplitter gefunden worden, die aus Blei bestehen. Aus Blei werden laut Polizei häufig Munitionsprojektile hergestellt. Die Ermittlungen dauern noch an.
 
Das männliche gesunde Tier war ca. ein bis zwei Jahre alt.
 
Der Luchs ist aufgrund einer äußeren Verletzung nach außen verblutet. Die Verletzung erlitt das Tier sehr wahrscheinlich durch einen Streifschuss. Nach derzeitigen Erkenntnissen kann aber auch ein Zusammenstoß mit einem Fahrzeug nicht völlig ausgeschlossen werden.
 
Dagegen ergaben sich keine Hinweise darauf, dass der Luchs im Kampf mit einem anderen Tier verletzt wurde.
 
Momentan gibt es weitere zusätzlich pathologischen Untersuchungen, die Aufschluss darüber bringen sollen, ob auf den Luchs mit einer Waffe geschossen worden ist.
 
Hierzu werden sowohl die Wundränder wie auch zwei winzige im Tierkörper aufgefundene Metallteile durch das LKA Baden-Württemberg kriminaltechnisch untersucht.
 
Die Vorgeschichte
 
Der Luchs war am 31. Mai 2021 von einer Spaziergängerin im Menzenschwander Gewann "Schützenwald", neben dem Fußpfad unterhalb des Schützenwaldweges, etwa 1,2 Kilometer nördlich der Einmündung des Weges der Landstraße 146, aufgefunden worden.
 
Da der Verdacht bestand, dass der Luchs aufgrund äußerer Gewalteinwirkungen verendet sein könnte wurden Ermittlungen eingeleitet.
 
Außerdem wurden Zeugen gesucht, welche Wahrnehmungen, auch schon Tage zuvor, zu Fahrzeugen und/oder Personen im Bereich der Fundstelle gemacht hatten, denen sie bislang keine Bedeutung schenkten. Für Zeugenhinweise ist der Fachdienst Gewerbe und Umwelt unter der Telefonnummer 07741 8316-214 erreichbar.
 
 
 
 

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