Südbaden & Schwarzwald

Freiburg: Schwarzfahrerin schließt sich in Zugtoilette ein

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Tür muss mit Gewalt geöffnet werden

In einem Fernzug, der von Basel nach Freiburg fuhr, musste gestern Morgen die Bundespolizei eine Zugtoilette mit Gewalt öffnen, weil sich darin eine Schwarzfahrerin eingeschlossen hatte.

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Die 47-jährige Italienerin war am Mittwochvormittag ohne Fahrkarte in einem Zug von Basel nach Freiburg unterwegs und versuchte sich einer Personenkontrolle zu entziehen indem sie sich in der Zugtoilette einschloss.

Weil der Zugbegleiter die uneinsichtige Frau nicht zum Herauskommen bewegen konnte, forderte er die Bundespolizei an, die dann im Hauptbahnhof Freiburg ihr Glück versuchte.

Trotz mehrfacher Ansprache und Aufforderung die Türe zu öffnen reagierte die 47-Jährige nicht auf die Streife. Gegen Öffnungsversuche stemmte sich die Frau gegen die Tür! Letztendlich musste die Tür dann von der Polizei mit körperlicher Gewalt geöffnet werden.

Als die Frau und die Beamten den Zug verlassen hatten, konnte noch am Bahnsteig die Identität der renitenten Italienerin festgestellt werden. Es stellte sich heraus, dass die Frau durch vier Staatsanwaltschaften zur Aufenthaltsermittlung gesucht wurde.

Als die Streife, die Frau in ihrem Fahrzeug zur Dienststelle mitnehmen wollte wehrte sich diese. Die Maßnahme konnte deshalb nur zwangsweise durchgeführt werden.

Unter anderem wurde durch die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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