Ein oranges Labubu Plüschmonster
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Ein oranges Labubu Plüschmonster
Von Labubu bis "6-7"

Internet-Trends, die (fast) nicht mehr wegzudenken sind

Von skurrilen Figuren bis zu viralen Memes: So mancher Internet-Hype begleitet uns schon seit vergangenem Jahr. Wir blicken auf die Trends, die alle begeistern.

Skurril, viral und verrückt

2025 hat gezeigt, wie schnell das Internet Hypes liebt – und sie wieder vergisst. Zwischen niedlichen Dämonen, klassischen Spielzeugfiguren und rätselhaften Memes wurden Labubu, Schwarzwaldmarie und „6‑7“ zu Symbolen digitaler Kultur.

Der Labubu-Hype begeisterte Sammler und Meme-Fans zugleich. Die skurrilen, leicht gruseligen Monster eroberten das Netz im Sturm und gingen auf TikTok, Instagram und Twitter viral. Schnell entstand eine regelrechte Fan-Community, die ihre Figuren zeigt, tauscht und Fotos oder Reels online teilt.

Der Reiz des "Blind-Pack"-Prinzips 
Der Trend lebt vor allem von der Überraschung und dem Sammelreiz. Die Figuren werden in kleinen, undurchsichtigen Plastikverpackungen verkauft, sodass niemand vorher weiß, welche Version man bekommt. Dieses „Blind-Pack“-Prinzip erzeugt Spannung: Sammler und Fans kaufen oft mehrere Figuren in der Hoffnung, seltene Exemplare zu erwischen. 

Die Kombination aus skurrilem, niedlich-gruseligem Design, dem Überraschungseffekt und der viralen Verbreitung im Netz macht Labubu zu einem besonders starken Trend. Man kauft nicht nur ein Spielzeug, sondern ein kleines Erlebnis – die Freude am Öffnen, Entdecken und Teilen.

Doch wer nicht aufpasste, landete bei „Fake Labubu“ oder „Lafufu“ – humorvolle, oft absurde Kopien des Originals. Damit die Enttäuschung am Ende jedoch nicht zu groß ist und man einer doch ziemlich gut gemachten Fälschung aufsitzt, gibt es ein paar Details, die das Original ausweisen:

  • Verpackung: Original-Labubu kommt in kleinen, undurchsichtigen Plastikbeuteln mit offizieller Kennzeichnung, einem holografischen Sticker und scharfen Druck. Fälschungen haben oft billig wirkende oder falsche Etiketten.

  • Materialqualität: Originale sind sauber verarbeitet, ohne grobe Nähte oder Farbkleckse und ohne chemischen Geruch. Außerdem haben Labubus 9 Zähne, der Kopf und auch die Füße sind fest. Bei billigen Nachahmungen wirkt das Material oft matt oder ungleichmäßig und der Kopf sowie die Füße lassen sich bewegen.

  • QR-Code und Sammelkarte: Scanne den Code auf der Box oder dem Zettel am Plüschmonster und prüfe, ob er zum ersten Mal verifiziert wurde. Bei Fakes oft mehrfach gescannt. Die Sammelkarte ist hochwertig mit Details (Name der Serie und Charakter) und passt perfekt zur Figur.

  • Form und Details: Jedes Original hat definierte Merkmale wie Augen, Mund, Hörner oder kleine Accessoires. Fakes weichen oft in Proportion oder Details ab.

  • Händler: Nur offizielle Shops, autorisierte Spielzeughändler oder vertrauenswürdige Online-Shops bieten echte Labubu-Figuren an. Auf Plattformen wie eBay oder Social Media muss man vorsichtig sein.

  • Preis: Extrem günstige Angebote sind verdächtig. Originale haben einen bestimmten Preispunkt, der meist nicht stark unter dem üblichen Marktpreis liegt.

"Pudding mit der Gabel"

Der Trend „Pudding mit der Gabel“ startete in Karlsruhe und verbreitete sich rasend schnell. Junge Leute trafen sich in Parks oder öffentlichen Plätzen, zählten gemeinsam herunter und aßen Pudding mit der Gabel. Clips und Fotos gingen viral und zogen tausende Zuschauer in ihren Bann.

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Deine eigene Actionfigur

Auch klassische Spielzeugtrends fanden ihren Weg ins Netz. Mittels KI kannst du ganz leicht zur Spielfigur werden. Alles, was man dafür braucht: ein Foto, ChatGPT und den richtigen Prompt und schon wirst du zur Sammelfigur. Natürlich kannst du dabei deinen ganz eigenen Stil generieren - ob als Superheld, Fantasy-Krieger oder Retro-Gamer-Look: Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Hier der Prompt, falls du den Trend noch nicht mitgemacht hast: Die fettmarkierten Worte ersetzt du durch deine eigenen: 

Erstelle ein hochwertiges 3D-Rendering einer cartoonähnlichen Figur, präsentiert in einer Blisterverpackung im Stil eines Sammler-Spielzeugs. Der Kartonhintergrund ist <Farbe> und trägt ein retro-inspiriertes Spielzeugetikett. Oben in der Mitte, in großen, fettgedruckten Großbuchstaben innerhalb eines <Farbe> Rahmens mit schwarzem Rand, steht <Marke>. Direkt rechts darunter etwas kleiner steht <Name>. Oben rechts befindet sich ein blauer, kreisförmiger Badge mit der Aufschrift „ACTION FIGURE“. Oben links zeigt eine kleine weiße Sprechblase „4+“.

Die Figur steht aufrecht, eingegossen in eine durchsichtige Plastikbox, die auf einem flachen Kartonträger befestigt ist. Ihr Gesicht ist <detaillierte Beschreibung oder "wie auf dem Foto">, in folgender Pose: <Pose>. Der Gesamteindruck soll leicht und realistisch wirken. Die Figur trägt <Kleidung>.

An der Seite der Figur sind drei Miniatur-Accessoires in separaten Kunststoffformen integriert: <Gegenstand 1><Gegenstand 2><Gegenstand 3>. Jedes Accessoire ist in ein eigenes, passgenaues Fach eingepasst. Die Verpackung soll fotografiert oder gerendert werden – mit weichen Schatten, gleichmäßiger Beleuchtung und einem sauberen weißen Hintergrund, um den Eindruck eines professionellen Produkt-Fotoshootings zu vermitteln.

Der Stil soll Realismus mit der stilisierten 3D-Cartoon-Ästhetik – wie bei Retro-Spielzeugmodellen – verbinden. Achte darauf, dass das Layout und die Proportionen des Produkts denen eines echten Spielzeugs im Laden entsprechen.

Die Playmobil Schwarzwaldmarie

Kleine Dame - großer Hype: Wie die Schwarzwaldmarie ein Exportschlager wurde. Die Sonderedition der Playmobil „Schwarzwaldmarie“ löste den nächsten Netz-Hype aus. Kreative Posts, Mini-Szenen und Fotos zeigen die Figur in ihrer traditionellen Tracht wie sie auf digitale Kreativität trifft und dabei zum heiß begehrten Sammelobjekt wird. 

Playmobilfigur Schwarzwaldmarie
picture alliance / Pressefoto Ulmer | Markus Ulmer
Playmobilfigur Schwarzwaldmarie

Und dann war da noch "6-7"

Eine simple Zahlenfolge aus einem Rap-Song wurde mithilfe des Basketballs zum viralen Meme. Mit typischen Handbewegungen und absurden Clips erobert "Six - Seven" die Generation Z und Alpha und erobert die Sozialen Medien. 

Ursprünglich stammt die Zahlenkombi aus dem Rap-Song "Doot Doot (6 7)" des US-Rappers Skrilla. 2024 geht der Song viral und die Phrase wird in dem Song mehrfach wiederholt. Eine klare Bedeutung hat sie dabei nicht. Manche glauben, es gehe dabei um die 67th Street in Philadelphia, wo der Rapper angeblich aufgewachsen ist.

Durch virale Clips mit Basketballspielern, allen voran LaMelo Ball, der 6 Fuß 7 Zoll groß ist, wurde der Ausdruck noch mit schnellen Schnitten und einem charakteristischen Rhythmus kombiniert. Den viralen Trend löste ein Jugendlicher (später als "67 Kid" bekannt) aus, als er bei einem Basketballspiel laut "Six Seven!" rief und so geht der Ausdruck seit Juni 2025 um die Welt. 

Dabei weiß niemand genau, was die Phrase bedeutet – aber gerade das macht den Trend so erfolgreich. Ganze Schulklassen rufen heute „Six Seven!“, wenn Aufgaben 6 und 7 anstehen.

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