Katze riecht an Kerze
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Katze riecht an Kerze
Das sollten Katzenhalter wissen

Warum Duftkerzen für Katzen gefährlich sein können

Gerade in der dunklen Jahreszeit sind Duftkerzen in vielen Haushalten nicht wegzudenken. Wenn man jedoch eine Katze zu Hause hat, sollte man es sich überlegen, ob man sie anzündet.

Ungeahnte Gefahr

Die Fellnasen sind hierzulande mit Abstand die beliebtesten Haustiere. Rund 15 Millionen Stubentiger (Stand 2022) leben in deutschen Haushalten. Sie sind eigensinnig, unheimlich neugierig und lassen sich nur schwer bremsen. Oftmals unterschätzt sind dabei die zahlreichen Gefahren, denen die Tiere tagtäglich ausgesetzt sind.

Was beispielsweise die wenigsten wissen, ist, dass das Entzünden von Duftkerzen und -ölen mit Vorsicht zu genießen ist. Denn durch ihr enormes Geruchsvermögen nehmen Katzen Düfte sehr viel intensiver wahr. Dazu zählen auch Raumdüfte und Duftkerzen. Was der Mensch als angenehm empfindet, kann bei den Samtpfoten schwere allergische Reaktionen auslösen.

Katzen erkennen normalerweise mit ihrer sensiblen Nase sofort, was für sie gut ist und was nicht. Instinktiv meiden sie daher bestimmte Gerüche, doch manchmal werden sie auch fehlgeleitet. So können Gerüche, die sie als beruhigend empfinden, in Wahrheit gefährlich werden. 

Vorsicht Vergiftungsgefahr! Diese Düfte sind kritisch

So sollten Haushalte in denen Katzen leben, grundsätzlich auf künstliche Frischluftspender, Raumdüfte und aromatisierte Kerzen verzichten. Saure und beißende Gerüche werden von den Tieren instinktiv gemieden.

Düfte, die etwa ätherische Öle enthalten, wie Lavendel-, Eukalyptus-, Pfefferminz-, Zimt-, Oregano-, Teebaumöl und Thymian sind sogar giftig für die Vierbeiner. Sie können zu massiven Vergiftungssymptomen wie Erbrechen oder Durchfall bis hin zum Tod führen.

Werden die Stoffe eingeatmet, lagern sie sich infolgedessen im Organismus der Tiere an und können lebensbedrohliche Vergiftungen hervorrufen. Katzen können ätherische Öle nur sehr langsam im Körper abbauen, deshalb sollte man in Gegenwart von Katzen auf Duftkerzen verzichten.

Aufnahme über Atmung und Zunge

Neben den genannten Duftstoffen ist Zigarettenrauch für die Samtpfoten ebenfalls extrem schädlich. So haben sie von Natur aus ein doppelt so hohes Risiko an Krebs zu erkranken. Sind die Tiere dem Qualm dauerhaft ausgesetzt, ist die Gefahr einer solchen Erkrankung um ein Vielfaches erhöht. Stubentiger atmen gesundheitsschädliche Duft- und Rußpartikel nicht nur ein, sondern nehmen sie während ihrer ausgiebigen Putzrituale auch über die Zunge auf.

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