Mein Morgen

​Tipps für Camping-Neulinge

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Diesen Sommer ist Camping-Sommer. Ob im Zelt, im Wohnmobil oder im Wohnwagen, es zieht uns auf die Campingplätze und das mehr als je zuvor. Georg Grimm, Geschäftsführer der Erholungsanlage St. Leoner See: „Die Branche hat Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich bekommen. Campen ist wirklich Trend.“ Gerade die aktuelle Lage macht den Inlandsurlaub auf dem Campingplatz nochmals attraktiver. Selbstredend sind nun viele neue Gesichter auf den Plätzen Deutschlands zu sehen und wollen Teil der Camper-Gemeinschaft werden. Wir haben die wichtigsten Tipps von alteingesessenen Camper-Veteranen für Euch gesammelt und im Folgenden zusammengefasst.

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Die Vorbereitung

Als Campinganfänger:in kann es helfen seine Unterkunft vor dem losfahren zu testen, zum Beispiel das Zelt schon einmal aufzubauen oder mit dem Wohnmobil/-wagen das Einparken zu üben. Es ist auch empfehlenswert sich über den Stromanschluss und die Check-In Zeiten des gewählten Campingplatzes im Vorhinein zu informieren.

Das Packen

Packen ist das „A und O“ beim Camping. Oft hilft es hier eine Liste zu schreiben und diese abzuarbeiten. Dann können möglicherweise Utensilien, die sonst gerne mal vergessen werden, doch rechtzeitig ihren Weg ins Gepäck finden. Aber was sind denn die wichtigsten Camping- „Must Have`s“, die bei keinem Urlaub fehlen dürfen?

„Must Have’s“

Vorne mit dabei ist hier auf jeden Fall die Taschenlampe. Wenn es dunkel ist, drücken wir zu Hause einfach auf den Lichtschalter und schon ist das Problem gelöst. Auf dem Campingplatz geht das aber nicht: Oft wird unterschätzt, wie dunkel es nachts auf den Anlagen ist. Wenn man dann Notdurft verspürt, kann es ohne Taschenlampe schnell zu einer Herausforderung werden, das Sanitärgebäude zu finden. Glücklicherweise haben viele Smartphones heutzutage eine eingebaute Taschenlampe. Diese hilft aber nur, wenn das Handy geladen ist. Deshalb auch bitte an das Handyladekabel denken, ein Klassiker, der schnell mal vergessen wird. 

Dabei ist das nicht das einzige Kabel woran gedacht werden sollte: Das Stromkabel für das Wohnmobil, mit passendem Adapter, sollte ebenso in den Koffer. Auch ein Verlängerungskabel einzupacken ist nie verkehrt. 

Ebenfalls ein wichtiges „Must Have“ beim Campen ist die richtige Kleidung. Aber Achtung: Kleidung ist nicht gleich Kleidung. Beim Camping findet das Leben zum Großteil draußen statt. Man ist den Witterungen und Temperaturen ganz anders ausgesetzt als beispielsweise in einem Hotelzimmer. Die richtige Kleidung ist also ein absolutes Muss: Mindestens ein paar feste Schuhe sollten in den Koffer kommen und nicht vergessen, dass es auch mal regnen kann – Regenkleidung schadet nie. 

Der Grill: Ein Gegenstand, der zwar nicht überlebensnotwendig ist, die meisten aber nicht missen wollen. Spätestens wenn der Nachbar anfängt zu grillen und sich sehr Geruch ausbreitet kommt man selbst auf den Geschmack und hätte gerne einen Grill dabei. Die meisten Campingplätze stellen auch Grillplätze zu Verfügung. Mit dem eigenen Grill ist man aber natürlich flexibler.

Nach dem Essen muss dann abgespült werden. Manchmal sind Geschirrspülmaschinen vorhanden, aber allzu oft beschränkt sich das Angebot auf Spülbecken. Ein nützlicher Tipp hier: Eine Waschschüssel mitbringen. Quasi eine extra Schüssel, die man ins Becken stellt und worin man sein Geschirr abspült. 

Björn Andres von Fortuna Camping am Neckar bringt die drei essenziellsten Camping-„Must Have`s“ nochmals auf den Punkt: „Die wichtigsten drei Sachen mit auf den Campingplatz zu nehmen, das ist einmal die Unterkunft, die Familie und super gute Laune.“ 

Letztlich gilt: Einfach mal probieren! Übung macht den Meister. Solange man eine offene und positive Einstellung dem Camping gegenüber hat, kann nichts schief gehen. Das weiß auch Claus Busse von Busses Camping: „Man muss sich einfach drauf einlassen und der Rest kommt dann eigentlich“. Und im Zweifelsfall immer bei seinen Mitcamper:innen nachfragen.

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