Corona

Biontech & Moderna: Corona-Impfstoffe im Vergleich

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Was sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten?

Die EU hat nun, neben dem Biontech/Pfizer-Impfstoff, die Verabreichung des Corona-Impfstoffes des amerikanischen Unternehmens Moderna bewilligt. Welches der beiden besser ist, liest du hier.

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Neben dem Impfstoff von Biontech und Pfizer, soll demnächst auch der Impfstoff des US-Unternehmens Moderna in der EU, somit auch in Deutschland, zugelassen werden.
 

 
Wie sind die Impfstoffe aufgebaut?
 
Bei beiden Produkten handelt es sich um mRNA-Impfstoffe. Diese basieren auf Boten-Ribonukleinsäure (messenger ribonucleic acid). 
 
Die mRNA im Impfstoff enthält den Bauplan für bestimmte Virusmerkmale des Covid-19-Erregers. Mit Hilfe der Bauanleitung können die eigenen Körperzellen nun ein Virusprotein herstellen und somit die körpereigene Immunantwort stimulieren. Kommt dein Körper nun in Kontakt mit dem Virus, erkennt dein Immunsystem die Strukturen des Virus und kann diese schnell und gezielt bekämpfen.
 
Die mRNA wir nicht ins Erbgut des Menschen eingebaut.
 
Effektivität der Impfstoffe
 

Beide Impfstoffe sollen eine gute Wirksamkeit besitzen. Wichtig ist jedoch, dass der Impfstoff insgesamt zwei Mal verabreicht wird. Bei Biontech/Pfizer bekommt der Patient die zwei Impfungen, jeweils in einer Dosis von 30 Mikrogramm, im Abstand von 3 Wochen. Bei Moderna sind es hingegen um die vier Wochen, mit einer jeweiligen Dosis von 100 Mikrogramm. Das ist mehr als die dreifache Dosis von Biontech und Pfizer.
 
Der Impfstoff des US-Unternehmens Moderna soll, 14 Tage nach der zweiten Dosis, eine Wirkungskraft von 94,1 Prozent haben und der Biontech-Impfstoff, sieben Tage nach der zweiten Dosis, eine Wirksamkeit von 95 Prozent.
 
Es ist jedoch noch unklar, ob die Prozente sich auch auf einen Masseneinsatz übertragen lassen und wie lange die Impfstoffe tatsächlich wirken.
 
Auch die neue Corona-Mutation, die in Großbritannien entdeckt wurde, kann mit den neuen Impfstoffen effektiv bekämpft werden.
 
Mögliche Nebenwirkungen
 
Die Phase-3-Studie von Biontech/Pfizer hatte 44.000 Teilnehmer, bei Moderna hingegen waren es rund 30.000.
 
Viele Teilnehmer, der beiden Unternehmen, hatten sich über Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Kopf-und Muskelschmerzen beschwert. Einige hatten auch mit Fieber oder Schüttelfrost zu kämpfen.
 
Obwohl es Nebenwirkungen gab, waren sie oftmals nur schwach bis mäßig und kurzweilig. Die Nebenwirkungen erschienen meist erst nach der Verabreichung der zweiten Dosis.
 
Wer darf sich impfen lassen?

 
Du bist ab einem Alter von 16 Jahren für den Biontech/Pfizer-Impfstoff problemlos zugelassen. Du musst allerdings mindestens 18 Jahre alt sein, um dir den Moderna-Impfstoff spritzen zu lassen.
 
Bist du auf einer der Inhaltsstoffe allergisch oder hast nach der ersten Dosis eine schwere allergische Reaktion bekommen, solltest du dich nicht impfen lassen.
 

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