Corona

BaWü: Schulen bleiben über Ostern hinaus zu

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Kultusministerium reagiert auf steigende Inzidenzwerte

Aufgrund der weiterhin steigenden Corona-Infektionszahlen müssen Schulen in Baden-Württemberg weiterhin geschlossen bleiben.

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Das Kultusministerium in Stuttgart hat entschieden, dass Schüler:innen nach der Osterpause zunächst nur in den Fernunterricht zurückkehren sollen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterstreicht, dass erst dann eine Wiederöffnung zu verantworten wäre, wenn die Schüler:innen dadurch keinem Risiko ausgesetzt werden.  

Gewartet wird auf einen Rückgang der Inzidenzwerte auf einen Stand zwischen 50 und 100. Mit dem momentanen Inzidenzwert von 116 in Baden-Württemberg (Stand: 06.04.2021) müssen nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts die Schulen weiterhin geschlossen bleiben und alternativ Fernunterricht angeboten werden. 

Offen bleiben sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren genauso wie einzelne Kurse der Abschlussklassen. Momentan finden dabei Testungen auf freiwilliger Basis statt. Für Abiturient:innen wird momentan noch über die Art der Abschlussprüfungen diskutiert. Ihr Schulalltag besteht aus einem Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht. In der Diskussion um die Art der Prüfungen geht es um die Gewährleistung der Sicherheit aller – durch beispielsweise Mindestabstand und der Pflicht zum Tragen einer Maske.  

Die Politik reagiert auf die prekäre Lage des Bildungssektors durch ein Konzept, mit dem in den kommenden Wochen flächendeckende Angebote von Schnelltests eingeführt werden sollen. So sollen Schüler:innen, die sich zwei Mal die Woche testen lassen, an dem Präsenzunterricht teilnehmen dürfen. Bis dahin kehren sie ab dem 12. April zunächst in den Fernunterricht zurück. Für Kinder der Klassen 1 bis 7 wird eine Notbetreuung gewährleistet, um Familien zu entlasten.  

Ab dem 19. April sollen daran anschließend andere Klassen an die Schulen zurückkehren, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt - in Kombination mit einem obligatorischen Test.  

Damit sich die Lage für die zukünftige Generation nicht weiter verschärft, ist es also an Allen, Verantwortung zu übernehmen - und an der Politik, schnell entsprechende Maßnahmen und sinnvolle Strategien zu entwickeln.  

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