Der Südwesten steuert auf sonnige Tage zu - die aber auch viel Wind mit sich bringen. Auch für den 1. Mai wird freundliches Frühlingswetter immer wahrscheinlicher. Das geht aus der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor.
Mittwoch: Sonne nach Wolkenabzug
Heute ziehen den Meteorologen zufolge zunächst noch Wolkenfelder aus dem Süden in Richtung Schweiz ab, bevor sich im weiteren Tagesverlauf verbreitet sonniges Wetter durchsetzt.
Die Temperaturen liegen demnach zwischen 16 Grad im Bergland und im Allgäu sowie 19 bis 23 Grad in tieferen Regionen. Dazu weht ein mäßiger Wind, der zeitweise frisch bis stark auffrischen kann. Auf den Schwarzwaldgipfeln sind stürmische Böen oder Sturmböen nicht ausgeschlossen.
Viel Sonne und Wind am Donnerstag
Auch am Donnerstag dürfte sich die Sonne im Land kaum verdrängen lassen. Regen ist nicht in Sicht, stattdessen steigen die Temperaturen auf 15 bis 24 Grad. «Sonne pur», schreibt der DWD in seiner Vorhersage. Der Wind bleibt: Er weht mäßig bis frisch und kann wiederholt stark bis stürmisch böig auffrischen, exponiert sind auch Sturmböen möglich. Gerade auf freien Flächen oder Höhenlagen bleibt es damit spürbar windig.
Am 1. Mai bleibt es der Prognose zufolge ebenfalls freundlich und sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 26 Grad. Der Wind schwächt sich etwas ab, kann aber weiterhin zeitweise auffrischen.
Waldbrandgefahr steigt deutlich
Zugleich verschärft sich die Waldbrandgefahr nach einer längeren trockenen Phase im Land deutlich. Der fünfteilige Waldbrandgefahrenindex kann demnach am Donnerstag regional Stufe 5 erreichen. Am Mittwoch rechnet der DWD verbreitet mit Stufe 3 und örtlich mit Stufe 4.
Die Entwicklung könnte auch Folgen für die Feiertagspläne vieler Menschen haben. Am Tag der Arbeit sind traditionell zahlreiche Ausflügler im Freien unterwegs, häufig wird auch gegrillt. Ob Kommunen angesichts der steigenden Gefahr verbreitet Grillplätze sperren, war noch offen.
Erste Beispiele gibt es aber bereits: In Mannheim gilt demnach ein generelles Grillverbot, sobald der Index Stufe 4 oder höher erreicht hat. Dann dürfen Grillplätze und Feuerstellen in Wäldern, an Badeseen sowie am Neckar nicht mehr benutzt werden.
Zuletzt hatten in Baden-Württemberg mehrfach Wälder und Wiesen gebrannt. Experten zufolge sind Waldbrände oft menschengemacht – etwa durch achtlos weggeworfene Zigaretten oder das Entzünden von Lagerfeuern.
Kühle Nächte und Bodenfrost
In den Nächten bleibt es meist klar oder nur gering bewölkt. Die Temperaturen sinken dabei häufig in den einstelligen Bereich (8 bis 1 Grad), örtlich sind auch minus 1 Grad möglich. Auch Bodenfrost kann es mancherorts geben.
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